Es ist in Bayern Zeit der
Wahlkonkretisierungen, könnte man sagen. Landauf, landab werden neue
Bürgermeister und andere Funktionsträger neu gewählt oder in ihren
Ämtern bestätigt. So auch in der oberbayerischen Gemeinde Lenting.
Bei der konstituierenden Sitzung des
Lentinger Gemeinderats wurden vier Gemeinderäte neu vereidigt. Das
Gremium im Rathaus setzt weiterhin auf bewährte Gemeindefunktionäre.
Bürgermeister Christian Conradt (CSU) stand nicht zur Wahl
und bleibt bis 2030 im Amt. Als Zweite Bürgermeisterin wurde mit 12
von 17 Stimmen in geheimer Wahl Johanna Zieglmeier von der
Fraktion der Freien Wähler in ihrem Amt bestätigt. Auch die
Dritte Bürgermeisterin in Person der Sozialdemokratin Elvine
Oliar hat ihr Amt behalten. Sie wurde ebenfalls in geheimer Wahl
mit 15 der abgegebenen 17 Stimmzettel für eine neue
Legislaturperiode wiedergewählt.
Der DONAUKURIER vom Wochenende hat
in seinem Bericht zu dieser konstituierenden Sitzung den ältesten
Gemeinderat Werner Bremberger (CSU) mit einer
bemerkenswerten Stellungnahme zitiert: „Er erinnerte zunächst an
Zeiten, in denen man sich im Gremium bildlich gesprochen ‚die
Schädel eingeschlagen’ habe und Entscheidungen oft rein politisch
motiviert gewesen seien. Dies habe sich in den vergangenen Jahren
grundlegend zum Positiven gewandelt.“ (Verena Vogl).
Das klingt nach politischer
Harmonie. Daran könnte sich der größere Nachbar Ingolstadt ein
Beispiel nehmen.
Anton Potche

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