Montag, 23. Januar 2023

Gut gerot


Gut gerot hot de Puhr“, kännt merr aah als Titel benutze, weil ‘s sich fast reimt. Es handelt sich um e Kreizworträtsel. Frieher hot mer des norr Preisrätsel in de Zeidunge genennt, asso zumindest in der BANATER DEUTSCHE ZEITUNG vun Temeswar. Am 2. Fewer 1926 hot die Zeidung die „Auflösung unseres Preisrätsels“ uf der 11. Seit veröffentlicht.

Es Kreizworträtsel selwer war am 17. Jäner in der Zeidung. Ausgedenkt hat sichs de Dr. Viktor Mrazek. Un die Redaktion war stolz, weil „nicht weniger als 127 Auflösungen sind uns bis Donnerstag abends zugegangen und die richtigen Lösungen haben diesmal den bisher größten Prozentsatz erreicht.“ 53, asso fast die Hälft vun de ingschickte Einsendunge, ware richtich. De Gewinner is ausgelost wor. Es war de Robert Logel. Er hot vun der Firma Nikolaus Marx „1 Dutzend Taschentücher“ kriet. Klor, de Jäner war schun selmols Schnuppezeit.

Alle Einsender mit der richtich Lösung sin nomentlich erwähnt. E Johrmarker is aah dabei: Nikolaus Puhr. Helle Käpp hot ‘s schun immer aah in Johrmark gewwe. Un do druf sin ich stolz ... wann meiner aah net unbedingt dazu gheert hot ... wie einiche vun de weniche iwrich gebliebne Altjohrmarker angeblich behaupte. Na so was!

Berns Toni

Montag, 16. Januar 2023

Der Mann mit den vielen Trompeten

 Ein ereignisreicher Konzertabend 

„Die Woche hat sieben Tage und ich habe sieben Trompeten.“ Das sagte der Trompeter Reinhold Friedrich gutgelaunt dem Konzertpublikum im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt. Und er hatte allen Grund, gut gelaunt zu sein, denn dieser Tag hätte auch anders ausgehen können. Es ist der Vormittag des 12. Januar 2023 und Reinhold Friedrich absolviert mit der Pianistin Eriko Takezawa und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt unter der Stabführung der charmanten und lebhaften Dirigentin Anu Tali die Generalprobe für das am Abend programmierte Abonnementkonzert des heimischen Orchesters. Und wie der Teufel oder das Schicksal oder … es will, macht sich eine Trompete des Solisten selbstständig und landet auf dem Parkett. Das Instrument ist nicht mehr bespielbar. Der Künstler braucht es aber, es ist eine von fünf Trompeten, die in diesem Konzert zum Einsatz kommen sollen. Künstler haben ihre Bekanntschaften, oft sind es helfende Engel. Der Trompetensolist für den nahenden Konzertabend rast nach München … mit der lädierten Trompete … und kommt mit ihr noch rechtzeitig vor Konzertbeginn nach Ingolstadt zurück. Das Instrument ist bespielbar und die gute Laune des Solisten begründet.

Noch hatte er aber etwas Zeit für seinen Auftritt, denn die Georgier eröffneten den Konzertabend mit Fratres für Streichorchester und Schlagzeug von Arvo Pärt (*1935). Der Konzertbesucher erlebt ein immer wieder rauf und runter gespieltes Motiv, das von langen Haltetönen und einer bis zum Äußersten ausgelebten Reduktion geprägt ist. Das ist eine sehr beruhigende Musik. Der Este Arvo Pärt gilt als Vertreter der „Neuen Einfachheit“. Was genau damit gemeint ist, bleibt äußerst umstritten. Wenn es sich wie hier in Fratres um einen dem Gehör wohltuenden dahinschwebenden Dreiklang, rhythmisch am Leben gehalten von einer Klangfarbenkombination aus Große Trommel und Glöckchen, handelt, dann ist das die Musik, die wie keine andere zum Träumen, zum kurzen Ausstieg aus dem Alltag, taugt. Sehr empfehlenswert. Dass man dazu natürlich ein Streichorchester von der Qualität des Georgischen Kammerorchesters benötigt, versteht sich von selbst.

FotoQuelle: Programmheft
Es sollte mit den Haltetönen an diesem Abend weitergehen. Und die wurden von einem der zurzeit namhaftesten Trompeter in den Saal geschleudert. Wenn der Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Karlsruhe, Reinhold Friedrich (*1958), auf der Bühne steht, flößt das schon rein von der Statur her Respekt ein. Beginnen dann aber auch noch seine Trompeten zu klingen, dann kann das sowohl schockieren als auch vergnügen. Vor zwei Jahren hat der Startrompeter zusammen mit Eriko Takezawa am Klavier und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, am Pult Ruben Gazarian (*1971), das Trompetenkonzert Listen to Our Cry vom israelischen Komponisten Benjamin Yusupov eingespielt. Jetzt, Donnerstag, dem 12 Januar 2023, erklingt es wieder – live mit fast den gleichen Akteuren. Nur Anu Tali statt Ruben Gazarian. Ein Weckruf von Benjamin Yusupov (*1962) kann dich das Atmen vergessen lassen. Da erklingen himmlische Streicherharmonien zerschmettert von Trompetenblitzen. Wen wunderts? Kann ein Klagelied anders klingen? Die Trompetenreihe des Rufers in der Wüste beginnt mit einem Schofar, ein Antilopen-Horn aus der Wüste Negev im Süden Israels. Im Laufe des Konzerts, I Allegro moderato, II Andante con moto, III Rondo: Vivace, treffen sowohl Klangkulturen als auch Klangwidersprüche aufeinander. Immer wieder geraten Trompete, Piano und Orchester in Streit und immer wieder versöhnen sie sich in lyrischen, ergreifenden Momenten. Und es lohnt sich auch dieses Mal, nach dem Einsatz von fünf Trompeten (inklusive Schofar und dem reparierten Instrument), denn das ganze musikalische, hochvirtuose Gezerre um alte biblische Grundsätze endet friedlich. Oder vor Erschöpfung? Das Programmheft zitiert Reinhold Friedrich: „Am Ende von Listen to Our Cry ist nur noch Depression und es gibt keine Hoffnung mehr, einfach kein Saft mehr in der Batterie.“ 

Pause

Johann Andreas Schachtner (1731 – 1795) studierte mal in Ingolstadt. Er war ein vielfältig gebildeter Zeitgenosse: Trompeter, Dichter, Librettist. Und er blieb nicht bei den Jesuiten in Ingolstadt, sondern ging nach Salzburg, wo er Hof- und Feldtrompeter wurde. Und wo er wahrscheinlich Leopold Mozart (1719 - 1787) kennenlernte, denn es gibt Quellen, die berichten, dass Vater Mozart im Sommer 1762 sein Trompetenkonzert D-Dur für den Trompeter Schachtner geschrieben haben soll. Wie auch immer, das Zwei-Satz-Konzertstück ist anspruchsvoll (mit kaum vorstellbaren Höhen) und vor allem auch melodiös – vorwiegend im Allegro moderato (II) –, ein wahrer Ohrwurm entsprechend der Wiener Klassik. Reinhold Friedrich hatte am Donnerstagabend vor allem Spaß an seinem Spiel - allerdings nicht auf einer Naturtrompete, wie sie Schachtner wahrscheinlich benutzt hat, sondern auf einer modernen Piccolotrompete. So war auch garantiert, dass der Ohrwurm aus Leopold Mozarts Feder in Reinhold Friedrichs Interpretation zu einem untrüglichen Ohrenschmaus werden konnte. Der Applaus wollte nicht enden.

FotoQuelle: Programmheft
Und das Konzert war zum Glück auch noch nicht zu Ende, obwohl dem Schluss des Abends eine Irrung zugrunde lag. Im Programm steht nämlich das Konzert für Trompete D-Dur von Joseph Haydn. Das gibt es gar nicht, es gibt nur eins in Es-Dur. Reinhold Friedrich wird das nicht bedauert haben, obwohl ihm sogar das noch zuzutrauen gewesen wäre. Was es aus der Feder Joseph Haydns (1732 – 1809) aber gibt, ist die Sinfonie D-Dur Nr.104 Hob. I:104. Und die ist schön. Wunderschön! Nicht nur wegen dem im Finalsatz durchklingenden kroatischen Volkslied „Oj Jelena“. Wir sind noch immer in der Zeit der Wiener Klassik. Das Kammerorchester im Ingolstädter Festsaal (diese arme Stadt hat leider kein Konzertsaal) ist längst mit Bläsern verstärkt. Und vor dem jetzt symphonischen Klangkörper agiert wie schon den ganzen Abend eine bezaubernde Dirigentin: Anu Tali. Welch eine Anmut … und trotzdem Klarheit in ihrer nie übertrieben wirkenden Gesamtgestik … Präzision nach allen Regeln der Kunst. Ob Adagio – Allegro, Andante, Menuet. Allegro oder Finale. Spiritoso, man hatte die ganze Zeit den Eindruck, dass dieses in London 1795 komponierte symphonische Musikstück so und nur so und nicht anders interpretiert werden kann. Homogenität in Perfektion. Aber was hilft das? Auch der schönste Musikabend geht einmal zu Ende. So auch dieser.

Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Georgier in Ingolstadt eine „Rote Couch“ haben, auf der oft Künstler vor einem Konzert Platz nehmen und dem interessierten Publikum Details von dem bevorstehenden Ereignis preisgeben. An diesem Abend haben an dem Künstlergespräch Reinhold Friedrich, Eriko Takezawa und der Musikwissenschaftler Dr. Marco Frei teilgenommen. Eine sehr gute Initiative des Orchestermanagements, würde ich sagen.

Anton Potche


Montag, 9. Januar 2023

Béla Bartók, un american, un englez și un român ... dar și trei maghiari

Trei muzicieni se contobesc într-o unitate. Dar ceea ce fac Ban, Maneri și Surman din ea, nu a fost folclor, nu a fost jazz, a fost cea mai curată muzică de vis, au fost sunete de o frumusețe plutitoare în văzduh, universală.” Aceste cuvinte elogioase se puteau citi în cotidianul german FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, referitoare la un concert din cadrul festivalului Jazzfest Berlin, care s-a desfășurat între 3 și 6 noiembrie 2022 în capitala germană.

Despre maghiarul Béla Bartók (*1881, Sânnicolau Mare, 1945, New York) se știe că a fost mai mult decât un compozitor de muzică clasică. A fost și un foarte pasionat culegător de melodii și cântece populare. Sunt experți care vorbesc despre peste 10.000 de înregistrări (cu un fonograf) sau notări (dictat muzical). Cert este că vorbim de un tezaur folcloric muzical fără precedent. Piesele - de cele mai multe ori melodii foarte simple – au fost culese în timpul unor călătorii întinse în Ungaria, România, Slovacia, Transilvania și chiar în Orientul Apropiat. Cei trei muzicieni de jazz elogiați în FAZ au cules piese din arhiva sonoră și scrisă a lui Béla Bartók. Și le-au interpretat într-un stil preponderent de jazz, dar fără a ignora proveniența lor folclorică.


Mat Manieri (*1969) este un compozitor, violonist și altonist (violă) american. S-a familiarizat cu jazzul deja la vârsta de șapte ani, fiind întrodus în scena acestei muzici de tatăl său Joe Maneri (1927 – 2009), compozitor, pedagog și saxofonist. Mat Manieri a studiat la New England Conservatory of Music din Boston / Masachusets, cel mai vechi conservator din Statele Unite ale Americii. Conform caracteristicii jazzului, Manieri a cântat în multe formații, și-a înființat propria trupă, Mat Maneri Quartet, și a stat pe scenă sau în studiou cu multe celebrități ale jazzului.

Al doilea instrumentist din acest trio de jazz a fost la Berlin - concertul a avut loc în Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (Biserica de Comemorare Împăratul Wilhelm) – saxofonistul (de data aceasta sax. bariton) și compozitorul John Douglas Surman (*1944), un britanic cu o puternică înclinație spre muzica experimentală. Are un repertoriu foarte bogat și divers și manifestă chiar simpatii pentru muzica de divertisment. Deci vorbim de un muzician de o felurime deosebită.

Screenshot: Anton Delagiarmata
Trioul a fost completat de un român pe nume Lucian Ban. Muzicianul s-a născut în anul 1969 la Cluj-Napoca, unde a și studiat la Academia Națională de Muzică „Gheorghe Dima“ pian și compoziție, urmând alte studii la Universitatea Națională de Muzică București și The New School din New York City. Biografia muzicală a lui Ban seamănă și ea cu biografiile multor muzicieni de jazz. În anul 2018 venise la Timișoara, însoțit de Manieri și Surman, pentru a înregistra la Sala Barocă a Muzeului de Artă discul (CD) Transylvanian Folk Songs. Sub acest generic a stat și concertul celor trei celebrități ale jazzului la Berlin.

Oare ce ar fi spus Béla Bartók dacă ar fi auzit culegerile sale de folclor, cântate de un trio de jazz? Probabil că i-ar fi plăcut ce auzea. Doar a fost și el un prieten al jazzului în general și prieten cu Benny Goodman (1909 - 1986) în special, cu care a și cântat jazz. Poate și mai mult i-ar fi plăcut să vadă cum muzica sa este pusă în scenă cu mijloacele audio-vizuale din zilele noastre. Noi, contemporanii lui Ban, Manieri și Surman, avem această posibilitate. Pe platforma YouTube se pot admira – da, chiar admira – înregistrări cu acești muzicieni superbi într-un film de scurt metraj (4,05 minute) cu scene de dans folcloric de o rară frumusețe. Ai impresia că perechile de dansatori și dansatoare plutesc pur și simplu în aer pe fondul muzical cu momente clare de recunoaștere a elementelor din diferite genuri muzicale: folclor, jazz și muzică clasică. Și dacă spun clasică nu mă gândesc neapărat la Dansurile populare românești ale lui Béla Bartók, ci de exemplu (doar reprezentativ pentru multe opere românești de muzică clasică) la Suita simfonică din baletul „Mioriţa” op.47, compusă în anul 1980 de Carmen Petra Basacopol (*1926). 

Se pare că muzica lui Béla Bartók se potrivește de minune pentru jazzul contemporan și este agreată de jazzmani, mai ales de cei cu o proveniență sud-est europeană. Într-un articol publicat în revista timișoreană ORIZONT din noiembrie 2022 Virgil Mihaiu scrie despre Gala de Blues Jazz Kamo, Timișoara/2022, găsind numai vorbe de laudă pentru grupul Péter Sárik Trio din Ungaria. Péter Sárik, „un prolific pianist, compozitor, aranjor, padagog“, Tibor Fonay (bas) și Attila Gálfi (baterie) au prezentat „versiunea live a albumului Bartók X, prin care brianții interpreți își propun să răspundă unei dificile provocări: transfigurarea din unghiul sensibilității jazzistice a profunzimilor creației bartókiene.“

Anton Delagiarmat


(cu scene filmate în secolului XX)

Samstag, 31. Dezember 2022

Dezember 2022 – Giarmata in den Medien

Nationalfeiertag
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 01.12.2022
Der Giarmataer Bürgermeister Claudiu Mihălceanu hat am Nationalfeiertag Rumäniens folgende Botschaft in die Welt gesandt: „Heute sind wir uns näher als je zuvor, in Gedanken und Gefühlen, wo auch immer in der Welt wir uns befinden. Es ist unser Tag, all derer, die wir rumänisch fühlen durch Sprache, Kultur, Bräuche, durch unsere Gegenwart und Vergangenheit.
Lebet hoch, liebe rumänischen Brüder!
Lebe hoch, Rumänien!”
+ + + Gfeiert hun se awwer in der deitsch Kerch. + + +

Egal
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 03.12.2022
 Fußball – D-Liga  – Timiș / Temesch - 19. Spieltag
Cocoșul Orțișoara-Seceani - CSC Millenium Giarmata  0:0
Tabellenplatz: 4  CSC Millenium Giarmata  37
+ + + CSM Lugoj liegt vorne mit 47 Punkten. Jetzt geht es in die Winterpause. + + +

Festival der Bräuche
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 08.12.2022
Screenshot: Anton Potche

+ + + Zum zwölften Mal findet diese Veranstaltung in Giarmata statt . . . Des is so e bissje wie Musikantebaal, norr im Advent un net in der Fasching. + + +

Neue Investition in Giarmta
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 10.12.2022
Der Konzern Hamilton Central Europe baut seine Niederlassung in Giarmata aus. Für 18 Millionen Euro soll eine neue Halle für Produktions- und Büroräume entstehen. Der Schweizer Hersteller von Laborutensilien ist seit 2013 in Giarmata. Zurzeit sind dort 280 Mitarbeiter beschäftigt. Diese Zahl soll sich im Jahre 2023 nach Fertigstellung der neuen Halle auf ca. 400 erhöhen. 

Das ewig gefährdete Projekt
aus TimișPlus.ro, Timişoara / Temeswar, 13.12.2022
80,34 Millionen Lei soll der Ausbau der Kreisstraße DJ 691 durch Dumbrăvița und entlang Giarmata kosten. Davon kommen 66,48 Millionen Lei aus einem EU-Fond. Diese Zahlen sind von Bericht zu Bericht schwankend. Das wäre eigentlich nicht so schlimm. Bedenklicher ist die Situation, wenn man berücksichtigt, dass die EU-Gelder nur fließen, wenn 1.) die Baumaßnahme „bis Dezember 2023” beendet ist und 2.) beide vorgesehenen Bauabschnitte fertiggestellt werden. Die bisherigen Planungen sahen zwei Abschnitte vor: Giarmata und Dumbrăvița. Die Strecke von Dumbrăvița bis zur Anschlussstelle A1 wäre vielleicht realisierbar – die Arbeit ist bis 28. Dezember 2022 ausgeschrieben -, aber das Problem der Trolleybusmasten in Dumbrăvița ist noch nicht geklärt. Auch das wäre kein Beinbruch, wenn … ja wenn die EU-Vorgaben nicht auf eine termingerechte „vollständige“ Realisierung des Projekts ausgerichtet wären. Splitten kann man die 66,48 Millionen nicht. Es gibt nur entweder alles oder gar nichts.
+ + + Ich moon, des geht de Temescher so wie de Rumänre mit Schengen. Obwohl do ka Österreicher mitspille. + + +

Spenden für Bedürftige in Giarmata
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 15.12.2022
Am 15. Dezember kann man im Temeswarer Jugendhaus (Casa Tineretului) Kleider in gutem Zustand, unverderbliche Lebensmittel und Süssigkeiten spenden. Die Spenden sollen hilfsbedürftigen Menschen in Giarmata, Bencecu de Sus und Bencecu de Jos zugute kommen. Die Sammelaktion läuft von 17 bis 21 Uhr in der Straße Arieș, Nr. 19.
+ + + Es ist kein Geheimnis, dass in den drei Ortschaften größere Romagemeinschaften leben. + + +

100. Geburtstag
RADIO TEMESWAR – SENDUNG IN DEUTSCER SPRACHE, Timișoara / Temeswar, 21.12.2022
Nachrichtensprecher Daniel Spătaru: „Das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein Deutsche Vortragsreihe Reschitza geben morgen zum 100. Geburtstag von Bischof Sebastian Kräuter einen philatelistischen Umschlag mit Sonderstempel in Reschitza heraus. […] Durch seine Persönlichkeit und sein seelsorgerisches Wirken hat Sebastian Kräuter die Pfarrei Jahrmarkt, der er viele Jahre lang vorstand, tief geprägt. Ebenso prägte er die Diözese Temeswar.“

Letzte Gemeinderatssitzung in diesem Jahr
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 20.12.2022
- 80 Minuten hat diese Sitzung gedauert. 11 Tagesordnungspunkte hatte Bürgermeister Claudiu Mihălceanu vorgeschlagen. Die Ratsmitglieder waren damit einverstanden und begannen ihre Arbeit.
- Es gab zum Jahresende noch eine Haushaltskorrektur, die eine Umschichtung von 815.000 Lei betraf. Davon sollen 40.000 Lei zur Lebensmittelbeschaffung für bedürftige Personen in der Gemeinde eingesetzt werden. Ein Teil des Geldes soll im nächsten Jahr zur Fertigstellung einiger Straßen im neuen Primăverii-Viertel benutzt werden.
- Wie immer gab es auch diesmal Grundstücks- und Grundbuchprobleme zu besprechen.
- Auch soziale Aspekte haben nicht gefehlt. Einer Familie mit einem schwer behinderten Mitglied wird die Miete von 197 Lei / Monat zur Gänze nachgelassen. Die Feuerwehrleute der Gemeinde werden von einigen kommunalen Taxen befreit. 
- Die Zugstrecke Temeswar-Nordbahnhof – Ostbahnhof – Giarmata – Remetea Mică (Königshof) wurde am 11. Dezember wieder für den Verkehr freigegeben. Eine Fahrt ab Nordbahnhof kostet 5,00 Lei und ab Ostbahnhof 4,50 Lei sowie 132 Lei für ein Monatsabonnement. Die Schüler können kostenlos fahren. (Ob das die Tarife von Timișoara bis Giarmata sind oder für die gesamte Strecke, wurde nicht gesagt. Es hat auch niemand danach gefragt.) 
- 70 Prozent der an den Ortseingängen montierten Überwachungskameras sind schon funktionsfähig. Anfang kommenden Jahres soll auch der Rest des Überwachungssystems fertig werden.
- Leider gibt es auch eine ganz schlechte Nachricht für die Gemeinde – wie üblich kurz vor Weihnachten: Die Notfall- und Gesundheitsstation, das sogenannte Permanenzzentrum im Feuerwehrhaus, ist ab 1. Dezember geschlossen. Das hat eine richterliche Instanz endgültig beschlossen.
+ + + Wie man sieht, gibt es nicht nur in Deutschland Probleme im Gesundheitswesen, sondern auch in Rumänien. + + + 

Feuer 
aus RENAȘTEREA.ro, Timişoara / Temeswar, 27.12.2022 
In Giarmata ist ein Holzschuppen abgebrannt, ca. 40m² groß. Im Kreis Timiș mussten Feuerwehrtrupps in den letzten drei Tagen 200 Mal wegen verschiedenen Vorkommnissen ausrücken. 
+ + + Do brauch mer ka Feierwerk meh. + + +

Gute Nachricht zum Jahreswechsel 
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 29.12.2022 
Die alten Schulgebäude sollen nächstes Jahr generalüberholt werden, und zwar mit den modernsten technischen Methoden und Materialien. 1.288.069 Euro werden angeblich dafür aus EU-Fonds zur Verfügung gestellt.

Ich wünsche allen Menschen, die hier vorbeischauen, einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Vă doresc un an nou fericit, cu multă sănătate și dragoste!

 

Ich winsch eich all vill Glick im neie Johr, langes Lewe, Friede, Oonigkeit un die ewich Glickseelichkeit!


Anton Potche       Anton Delagiarmata       Berns Toni

Montag, 19. Dezember 2022

Seppi und Peppi reden über die WM

Seppi und Peppi sitzen vor einem dampfenden, zucker- und sahnefreien Schwarzen im Mohrenkopf. Beide sind in einer philosophisch angehauchten Stimmung.

- Wo warst du denn? Ich habe mir echt Sorgen um dich gemacht. Wie kann man so aus der Welt verschwinden? Und das im Zeitalter des Smartphones.
- Ging nicht.
- Was ging nicht?
- Das Abmelden.
- Wieso? Bei uns funktioniert doch noch alles.
- Ja, aber nicht dort.
- Wo dort?
- Auf Boykottanien.
- Wo liegt denn das?
- Ist ‘ne kleine Insel. Sie gehört dem irischen Güterverwalter Boycott.
- Wo genau ist das?
- Irgendwo zwischen Nord- und Südpol.
- Ah … ja! Und wie war‘s.
- Toll! Boykott total!
- Viele Touristen?
- Ja, nur Boykottler.
- Und was habt ihr boykottiert?
- Die WM.
- Ah … ja!
- Willst du noch einen Schwarzen?
- Nein. Lieber einen irischen Whisky. Aber doppelt.
- Denkst du, ich habe etwas verpasst?
- Eigentlich nicht viel. Außer einem guten Finale und viel geschwollenem Geplapper von einigen sogenannten Fußballexperten gab es nichts Bemerkenswertes.

Vielleicht sollte man Fußball doch lieber in normaler Hitze als in akklimatisierten Stadien spielen. Ein zu starker Luftzug könnte verheerende Auswirkungen auf so manches Gehirn haben.