Freitag, 31. Juli 2026

Juli 2026 – Giarmata in den Medien


Fertige Kanalisation in Giarmata
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 02.07.2021
Das größte Infrastrukturprojekt in Giarmata und Cerneteaz, Wasserleitung und Abwasserkanal, ist beendet. Jetzt können die Bürger ihre Wohneinheiten ans Gemeindenetz anschließen lassen. Man kann seinen Anschluss in Eigenregie oder vom Handwerker ausführen lassen. Der Antrag muss bei der Firma Aquatim eingereicht werden. Er kostet ca. 85 Lei. Der fertige Anschluss muss dann von der Firma abgenommen werden. Für Grabungsarbeiten auf Gemeindegebiet muss eine Genehmigung vom Rathaus eingenommen werden. Für den Anschluss bekommt der Gemeinderat „keine“ Gebühren. Wer die bekommt, steht nicht im Artikel.
+ + + Wahrscheinlich die Aquatim. So wäre es logisch. Aber ...“

Alt gegen Jung in Cerneteaz

aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 05.07.2021
Die Zorner Fotbaliste
 - stehend zwatti vun rechts
is Frau Lenuta Tiuch

FotoQuelleSaved Pictures
Es ist Tradition în Cerneteaz, dass sich bei Saisonende die ehemaligen und jetzigen Fußballer des Dorfes zu einem Fußballspiel in der „Groapă”, also in der „Kaul“, wie die Cerneteazer ihren Fußballplatz nennen, treffen. Die Initiative zu diesem Dorfereignis lag wie seit Jahren in den Händen der Giarmataer Gemeinderätin Lenuța Tiuch. Es wurde hartnäckig um den Sieg gekämpft und das Endergebnis konnte gar nicht anders ausfallen – 4:4, obwohl die Aktiven mit je einer Mannschaft in der Promoţie Timiș - Seria III Municipal 1 Timişoara und in der höherklassigen Liga V Timiș – Serie II, in der Pause mit drei zu null Toren vorne lagen.
+ + + Is doch scheen, wann merr die Alte ehrt. Die hun in ehre beste Johre sogar mol in der D-Liga gspillt. Un des ware die Torschitze: Ionuț Kalanyos (2), Daian Jivan un Nenad Vlaicov forr die noch Aktive un Laviniu Stănescu, Darius Obreja, Adi Ganea un Cosmin Pleșescu forr die Veterane. + + +

Rezension von Katharina Kilzer
aus ADZ.ro; Timișoara / Temeswar; 11.07.2026
Die ALLGEMEINE DEUTSCHE ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN (ADZ) hat eine Rezension des historischen Romans Der Musikant des Sultans (Noack & Block Verlag, Berlin, 2026) von Wolfgang Günter Lerch veröffentlicht. Gelesen und unter dem Titel Dimitrie Cantemir, Vermittler zwischen Orient und Okzident besprochen hat das 146 Seiten umfassende Buch unsere aus Giarmata, ehemals Jahrmarkt, stammende Landsmännin Katharina Kilzer. Der Ich-Erzähler des Romans ist der „Universalgelehrte, der 11 Sprachen beherrschte, seit 1714 Mitglied der Brandenburgischen Wissenschaftlichen Akademie war“, Dimitrie Cantemir. Die geographischen Koordinaten, auf denen dieser Roman fußt, sind Rumänien, damals Fürstentum Moldau, Ukraine, damals Russland und Türkei, damals Osmanische Reich. Die Rezensentin schreibt zu dem Werkaufbau Wolfgang Günter Lerchs: „Die Entscheidung, Cantemir rückblickend selbst erzählen zu lassen, ist wirkungsvoll, birgt aber auch eine Grenze. Der Roman nähert sich seiner Figur mit großer Achtung; dadurch entsteht ein ruhiger, reflektierender Ton, der zur Gelehrtenbiografie passt, manchmal jedoch erzählerische Spannung zurücknimmt.“ Zum Schluss vergisst sie nicht, auf Cantemirs Präsenz in unseren rumänischen Schulbüchern hinzudeuten, die „so in den Geschichtsstunden des Systems im Kommunismus nicht vermittelt wurde.“
+ + + Des gfallt mer, weil oons vun de Bicher, die wu ich vor meiner Ausreise aus Rumänien in e paar Packeder vum Temeswarer Hauptbohnhof aus uf Ingolstadt gschickt hun – des war im Herbst 1984 -, war Dimitrie Cantemir: Beschreibung der Moldau – Faksimiledruck der Originalausgabe von 1771 - Nachwort von Constantin Măciucă; Kriterion Verlag Bukarest, 1973. Un nateerlich steht des Buch heit noch in meim Bicherschrank. + + +

Schweigeminute in der Gemeinderatssitzung

aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 30.07.2026
- Die gestrige Sitzung des Giarmataer Gemeinderats hat mit einer Gedenkminute für den ehemaligen Bürgermeister Gavril Roșian begonnen. Der verstorbene Politiker war von 1996 bis 2008 Bürgermeister von Giarmata – drei volle Legislaturperioden.
- Der folgende Sitzungsverlauf benötigte dann anschließend satte 53 Minuten. Die Themen waren die übrigen. Es gab auch dieses Mal Anfragen nach Grundstücken. Eine Firma aus Pitești hätte zum Beispiel gerne ein 40.000 m² umfassendes Grundstück für ihre pharmazeutische Tätigkeit.
- Zum Schluss war es dann gerade der sehr aktive Gegenspieler des Bürgermeisters Claudiu Mihălceanu im Gemeinderat, Andrei Berta (PSD), der dem Rathauschef zu seinem Karrierestart gratulierte. Mihălceanu wurde kürzlich zum ersten PNL-Stellvertreter des Kreises Temesch gewählt. Er bedankte sich schmunzelnd bei Berta und versicherte ihm, dass ihre Scharmützel auch weiterhin dem Gemeinderat erhalten bleiben.
- So soll es auch sein in einem demokratischen Gremium, auch in Rumänien und natürlich in Giarmata … weil schließlich un endlich sin die Johrmarker Musikante jo schun längst iwwer alle Berche. + + +
Anton Potche

Montag, 20. Juli 2026

Sie sind noch immer da!

 
Und das ist gut so. Ich meine die Egerländer Musikanten und damit das Musikgenre, das nicht nur Jahrzehnte bereits überdauert, sondern anscheinend sogar die zweite Jahrhundertmarke anpeilt. Diese Blaskapelle – die beste der Welt – hat das Recht, sich weiterhin Das Original zu nennen. Nicht nur wegen den traumhaft guten Blasmusikern, die sich hier immer wieder, jetzt schon seit 70 Jahren, zusammenfinden und eine Musikgattung pflegen, die sich immer wieder neu erfindet und trotzdem einem Klang treu bleibt, der scheint, für die Ewigkeit bestimmt zu sein. Es heißt in Musikantengesprächen oft: Dafür, also um diese Musik gattungsgerecht spielen zu können, musst du geboren sein. Was ist daran so sonderbar? Es hat anscheinend etwas mit den Klangbildern zu tun, die selbst in den virtuosesten Vortragsvarianten noch einer ergreifend schönen Melodielinie folgen. Diese aus dem Böhmerwald stammende Melodik hat etwas Zeitloses inne. Man hat den Einruck, sie besteht nur aus Ohrwürmern.

Seit heuer leitet der dritte Dirigent diesen Klangkörper. Das Interessante ist, dass die Ausdrucksstärke dieser Musik seit dem Bestehen der Kapelle im Jahre 1956 immer die Gleiche geblieben ist und dabei trotzdem einem steten Wandel von Ernst Mosch (1925 - 1999) zu Ernst Hutter (*1958) und bereits jetzt spürbar zu Alexander Wurz (*1985) unterlag und wohl auch weiterhin unterliegen wird. Man kann das dank der Audiomedien (LP, Musikkassette, CD, USB usw.) sehr gut nachvollziehen.

Die erste Studioeinspielung unter der Federführung und dem Dirigat von Alexander Wurz liegt jetzt vor: Wir sagen Danke – 70 Jahre Egerländer Musikanten. Und man wird die Fans wieder schwärmen hören: Musik von einem anderen Stern. Zu recht, muss ich sagen, nachdem ich diese neue Einspielung aus dem bewährten Bauer-Studio unzählige Male rauf und runter abgespielt habe.

Und doch: Ich bin enttäuscht und frage mich immer noch, wie man ein so düsteres, kryptisches, an Mystik heranreichendes, ja sogar einem symbolträchtigen Geheimbundsiegel ähnelndes Booklet - ich denke an Dan Browns Illuminati - gestalten kann, wo wir es doch mit einer Musik zu tun haben, die auf einem wohlklingenden Harmoniefundament steht und dank eines sturmsicheren Rhythmusgerüstes lebensfreudige Variationen in allen Instrumentengruppen ermöglicht. Laut Impressum soll für Produktion & Label die Firma HUTTERMUSIK.GMBH verantwortlich sein. Ohne eine (sehr gute) Lupe hatte ich kaum eine Chance, herauszufinden, wer die Inhalte der 14 Tracks komponiert, arrangiert, getextet und vor allem eingespielt und 

-gesungen hat. Es ist meine Bewunderung für diese Musiker, die mich dann schließlich und endlich doch dazu veranlasste, ihre Namen in dem höhlenartigen Inneren des Booklets zu entziffern. Sie haben es trotz meiner zum Schluss vor Anstrengung tränenden Augen verdient. Dafür ist ihre Musik zu gut, viel, viel zu gut.

Und das sind sie, die Tonkünstler dieses Albums:

Klarinette – Alfred Wurm, Peter Jenal, Thomas Backhaus, Jörg Kleidl
Flügelhörner – Franz Tröster, Markus Privat, Helmut Kassner, Rüdiger Ruf, Michael Sperer, Nick Loris
Trompete – Martin Hutter
Posaune – Andreas Joos, Gerd Fink, Patrick Raatz
Tuba – Peter Laib, Siegfried Jung
Tenorhorn & Bariton – Alexander Wurz, Carsten Ebbinghaus, Edgar Wehrle, Michael Müller, Andreas Schmidt, Florian Metzger.
Schlagzeug: Holger Müller
Gesang: Katharina Praher, Nick Loris, Alexander Wurz

Der Schriftsteller Alexandru Bulucz hat kürzlich zum 70. Geburtstag seines rumänischen Dichterkollegen Mircea Cărtărescu in der FAZ einen Artikel unter dem Titel „Diese Literatur ist resistent gegen Verfall“ veröffentlicht. Das Gleiche kann man zum 70-jährigen Jubiläum der Egerländer Musikanten – Das Original sagen. Es reicht, wenn man „Literatur“ mit „Egerländermusik“ austauscht.

Anton Potche

Sonntag, 12. Juli 2026

Eine bekannte Landsmännin bei den Deutschen Literaturtagen in Reschitza

 
Wenn von Kultur- und besonders Literaturveranstaltungen die Rede ist, fällt oft der Name Katharina Kilzer, die nach Jahrmarkter Brauch den Spitznahmen Bernads Kathi trägt – was aber meistens nur Exjahrmarkter, also ausgewanderte Banater Schwaben aus Jahrmarkt wissen. Am vergangenen Mittwoch gab es wieder eine Gelegenheit, in der deutschen Sendung von Radio Timișoara / Temeswar der bekannten „Vorlesestimme“ von Katharina Kilzer zu lauschen.

Mittwochs ist diese einstündige deutsche Sendung von Temeswar in der Regel kulturellen Themen vorenthalten. Das heißt für mich oft, dem runden Assistanten an unserer Küchenwand um 19:00 Uhr MEZ den Befehl zu geben „Hey Google … Radio Timișoara”. So auch vorige Woche am 8. Juli. Zehn Minuten nach Sendebeginn hieß es Kulturspiegel. „Die 36. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza fand im Zeitraum 26. - 29. März in der deutschen Bibliothek „Alexander Dietz“ statt. […] In den nächsten Wochen empfangen Sie mittwochs Auszüge aus den Lesungen und Buchpräsentationen innerhalb dieser 36. Auflage. Zum Auftakt der Veranstaltung wurde das Zeitzeugenbuch Die Banater Deutschen und ihre Geschichten vorgestellt, mit Beiträgen von Katharina Kilzer und Smaranda Vultur. Hier die Aufzeichnung der Präsentation von Journalistin, Übersetzerin und Herausgeberin Katharina Kilzer.“ ... Soweit die Redakteurin Hannelore Neurohr.

Was folgte, war ein interessanter Vortrag inklusive Lesung von Katharina Kilzer, die zuerst ihre Freude über die Teilnahme bei diesen Literaturtagen bekundete, indem sie wörtlich sagte: „Ich freu’ mich, dass ich wie jedes Jahr immer nach Reschitza kommen darf, es ist sehr schön hier und ich genieße das. Wir kommen aus Temeswar.“ Die mittlerweile im rumänischen und deutschen Literaturbetrieb bekannte Literaturaktivistin schilderte zuerst die Entstehung dieses Buches und las anschließend einen Text daraus vor. In dem Buch kommt auch der schon verstorbene Banater Bischof Sebastian Kräuter vor. Katharina Kilzer erinnert sich noch an ihn mit den Worten: „Einer der wichtigsten Zeitzeugen ist Sebastian Kräuter aus Nitzkydorf. Er war der erste Bischof 1990 und er erzählt auf mehr als 40 Seiten aus seinem Leben. Auch sehr interessant. Sebatian Kräuter war 45 Jahre lang Pfarrer in meinem Heimatdorf, in Jahrmarkt, wo ich geboren bin, also ich kenne ihn von klein auf als Kind und habe ihn in den Religionsstunden erlebt. Er war ein sehr Gebildeter, er hatte die größte Bibliothek des Dorfes und wenn wir etwas lesen wollten, gingen wir als Schüler zu ihm und durften uns immer in einem großen Buch eintragen und die Bücher ausleihen. Also ich hab’ auch einige persönliche Erinnerungen an ihn.“

Ja wann ich des gewisst hätt … Ich moon des mit de Bicher … Awwer ob der gut Mann aah Karl-May-Bicher ghat hat? … Jetz hun se sei Pharrhaus sowieso abgeriss – mit odder oone de Karl May.

In dieser Sendung kam auch der bekannte Kolumnist der ALLGEMEINE DEUTSCHEN ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN, Werner Kremm, zu Wort. Er stammt aus Großsanktnikolaus und lebt noch heute dort – ja sogar in seinem Geburtshaus. Er hat zusammen mit Dietlinde Huhn und Anton Sterbling das Buch Großsanktnikolaus – Stadt- und Kirchengeschichte verfasst und voriges Jahr im Temeswarer Cosmopolitan Verlag veröffentlicht. Kremm ist nicht nur ein guter Schriftsteller und Zeitungsredakteur sondern auch ein guter Erzähler. Dem entsprechend wurde auch seine Vorstellung des Buches mit spürbarem Interesse von den Teilnehmern der deutschen Reschitzaer Literaturtage verfolgt.

Heute und morgen ist die Sendung noch über den Podcast https://www.funkforum.net/audio/deutsch/?titel=3 empfangbar. Wer sich die Mühe zum Zuhören macht, wird wie ich kaum von der Sendung enttäuscht sein und auch in den folgenden Mittwochsausgaben der deutschen Sendung von Radio Temeswar zuhören. Das geht mit der obigen www-Adresse auch am PC und nicht unbedingt über so Hörspielzeuge wie ein Google-Asistant.

Deutsche Literaturtage in Reschitza
v.l.: Katharina Kilzer, Christina Arnold,
Heinrich Eckehard Höchstmann,
Horst Samson

Screenshot: Anton Potche
Mittlerweile kann man die bisher letzten deutschen Literaturtage von Reschitza auch auf Facebook anschauen. Wer Interesse an dieser Veranstaltung hat, sollte genügend Zeit mitbringen, um je weniger von den Vorträgen zu verpassen. Hier sind sie: https://www.facebook.com/Demokratisches.Forum.der.Banater.Berglanddeutschen/?ref=aymt_homepage_panel .
Anton Potche

Dienstag, 30. Juni 2026

Juni 2026 – Giarmata in den Medien

 
Schöne Siege – außwärts und zuhause
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 03.06.2026
Fußball - Promoţie Timiș - Seria III Municipal 1 Timişoara - 18. Spieltag
Timișul Șag – Millenium 2 Giarmata  2:7
Unirea Cerneteaz - Timișul Urseni  6:0
Tabellenplatz: 1  Unirea Cerneteaz  38
                     5  Millenium 2 Giarmata  28
+ + + In der Grupp sin zehn Mannschafte unnerwegs un die Zorner scheine es Renne zu mache. + + +

Bewegung für einen guten Zweck
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 03.06.2026
Bei der Veranstaltung Giarmata in Bewegung (Giarmata în Mișcare) wurden über 15.000 Euro gespendet. 500 Teilnehmer haben bei den verschiedenen Läufen mitgemacht. Das Ereignis ging am Samstag, den 30. Mai zum sechsten Mal über die Bühne. In diesen sechs Jahren wurden 77.000 Euro von den Teilnehmern eingebracht. In sieben verschiedenen Sportarten (auch Fahrräder kamen zum Einsatz) konnten die Teilnehmer ihre Kräfte messen. Das Geld soll für vier karitativen Aktivitäten zum Einsatz kommen. Der Bewegungstag wurde ehrenamtlich von einem Team um Flavius Ilioni organisiert. Die Organisatoren haben über die Presse bekannt gegeben, dass das Spendenkonto noch eine Weile offen bleibt. Die Internetplattform ziuadevest.ro hat am 2. Juni die entsprechende Kontonummer veröffentlicht:
Asociația LOGS: RO44BTRLRONCRT0563441601.
+ + + Bravo! + + +

Neue Tarife
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 04.06.2026
Der Müllentsorger RETIM Ecologic Service S.A. hat in der urbanen Zone 1 Timiș seine Tarife zum 1. Mai angepasst. Auch Giarmata gehört zu den betroffenen stadtnahen (periurban) Ortschaften
+ + + Angepasst heißt erhöht. + + +

Geld für den Sport
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 10.06.2026
Der Kreisrat Temesch (Consiliul Județean Timiș) hat für Sportprojekte im Kreis Temesch 8,2 Millionen Lei genehmigt. 24 Vereine werden bedacht. Die größte Summe bekommt CS Știința Poli Timișoara mit 5.810.000 Lei. CSC Millenium Giarmata bekommt 100.000 Lei.
+ + + Vorsicht! Es geht nicht nur um Fußball. + + +

Eine große Investition in Giarmata
aus ZiarulTimişoara.ro, Timişoara / Temeswar; 11.06.2026
Der Baumaschinenlieferant KUHN România eröffnet in der Giarmataer Straße Hella Corporate Nr. 2 eine Niederlassung, die den Westen und Südwesten Rumäniens mit Baumaschinen aller Art bedienen soll. Auf einer Fläche von 5.000 m² steht ein Gebäude auf 720 m², das Büros, ein Lager und eine Werkstatt beinhaltet. In der Instandhaltungshalle mit einer Fläche von ca. 236 m² sind zwei Reparaturrampen installiert. Bis zu 12 „Spezialisten“ sollen dort die Baumaschinen auf Trab halten. Die KUHN-Gruppe hat ihren Sitz in Österreich und in die Giarmataer Niederlassung 2,5 Millionen Euro investiert. Wer mehr über diese Firma erfahren will, kann das über die Webadresse https://kuhn-romania.ro/ tun.
+ + + Ich moon, ich schau mol vorbei, vleicht breichte se aah e "Nähmaschinespezialist". Odder? Is e Nähmaschin vleicht gar ka Baumaschin? Awwer frooe kann merr jo mol. Maschin is doch Maschin. + + +

Letzter Spieltag der Saison 1925 - 1926
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 13.06.2026
Fußball – D-Liga – Timiș / Temesch - 30. Spieltag
Gloria Moșnița Nouă - CSC Millenium Giarmata 3:1
Torschützen: Raul Duţu (Min. 12 und Min. 45) und Roberto Artimon (Min. 70) für die Hausherren bzw. Sebastian Stoica (Min. 75) für die Gäste aus Giarmata.
Aufstellung CSC Millenium: PopPatlagică, Pefoura, Orban, Iordan, Domsa, Popovici, Gânju, Burkan, Stoica, Bogdan Moroșan.
Reservespieler: Popeci, Sofronea, Coroiu, Glujdea (alle vier mit Spielzeiten)
Trainer: Mihai Vida
Tabellenplatz:  7  CS Millenium Giarmata  40
+ + + Der Giarmataer Bogdan Moroșan ist mit 31 Treffern Torschützenkönig der D-Liga des Kreises Timiș / Temesch. Er hat dem Sport-Portal sporttim.ro zum Ende der Meisterschaft ein Interview gegeben: „Es freut mich, dass wir in der Tabelle hochsteigen konnten, wenn man bedenkt, dass wir lange Zeit im Tabellenkeller waren. In dieser Rückspielperiode haben wir bloß gegen die Mannschaften der ersten drei Plätze verloren! Es freut mich auch, dass ich das zweite Jahr in Folge Torschützenkönig der 4. Liga Timiș wurde. Dieser Erfolg ist das Ergebnis des Gemeinschaftssinnes der Mannschaft und auch dem Trainer Mihai Vida zu verdanken, der diese Mannschaft perfekt durch die Rückspielzeit gemanagt hat. Andererseits danke ich Ihnen (dem Sport-Portal) für Ihre Arbeit und die Mediatisierung des kleinen Fußballs. Ich weiß, was das bedeutet und wünsche allen Teilnehmern am kleinen Temescher Fußball viel Gesundheit und ein gutes Wiedersehen!“ + + +

Niederlage am letzten Spieltag der Saison 2025 - 2026
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 13.06.2026
Fußball - Liga V Timiș – Serie II – 30. Spieltag
CS Utvin - CS Unirea Cerneteaz 2:1
Tabelle: 7 CS Unirea Cerneteaz 50
+ + + Siebenter von 16 Mannschaften. Passt schon. + + +

Streben nach Größe
aus ADZ.ro; Timișoara / Temeswar; 18.06.2026
Die ALLGEMEINE DEUTSCHE ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN (ADZ) hat einen Artikel mit dem Titel Großraum Temeswar nimmt Gestalt an veröffentlicht. Geschrieben hat ihn der Journalist Dan Cărămitariu. Wenn es vor Jahren um die Metropolitanzone Timișoara / Temeswar ging, dann wurde etwas nebulös von einer Großstadt mit Ausmaßen westlicher Metropolen und der Integration umliegender ruraler Ortschaften philosophiert. Viel wurde nicht aus der Geschichte. Darum will man jetzt einen „Interkommunalen Entwicklungsverband“ gründen, dem in zwei Zonen mehrere dem Munizipium nahegelegene Ortschaften, Dörfer und Gemeinden, angehören sollen. Es heißt in dem Artikel, dass der Temeswarer Bürgermeister Ruben Lațcău von einer „bislang dysfunktionalen Struktur” sprach, würden einige der betroffenen Ortschaften doch „rund 30 Kilometer von der Stadt entfernt“ liegen. Die Gemeinden Ghiroda und Dumbrăvița gehörten schon der vormaligen Struktur an. Dem neuen Verband wollen sich unter anderem auch die Ortschaften „Girok/Giroc, Sackelhausen/Săcălaz, Sanktandres/Sânandrei, Jahrmarkt/Giarmata und Remetea Mare“ anschließen. Es heißt weiter in dem Artikel, dass „der neue Verband die Rolle des bisherigen Wachstumspols Temeswar übernehmen soll“.
+ + + Schau merr mol, Giarmata un Dumbrăvița un Dumbrăvița un Timișoara sin schun fast zammgewachs. + + +

Unwetter zieht auch über Giarmata
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 21.06.2026
Eine Unwetterfront soll heute, den 21. Juni, über den Westen Rumäniens ziehen. In den Wetterprognosen ist die Rede von einer Hitzewelle bis zu 36 Grad, starker Regen, Sturm und Hagel.
+ + + Nicht nur Giarmata ist betroffen … anscheinend ganz Europa. + + +

Kleidersammlung in Temeswar und der umliegenden Zone 1
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 26.06.2026
Vom 1. Juli bis zum 28. September 2026 können die Leute „saubere und trockene“ Textilien an festgelegten Sammelstellen in den Ortschaften der Zone 1 um Temeswar und in der Stadt abgeben. Mehr als 60 kg pro Haushalt sollten es aber nicht sein. In Giarmata kann man seine Stoff- und gebrauchten Kleiderreste am 8. September von 11:00 bis 18:00 Uhr im Ortszentrum „kostenlos“ abgeben. Organisiert wird die Sammlung von der Firma RETIM und dem Verein ADID.

Stromunterbrechung

aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 28.06.2026
Wen wundert es? In der Woche vom 29. Juni bis zum 5. Juli wird in vielen Dörfern und Gemeinden des Kreises Timiș / Temesch der elektrische Strom unterbrochen, zu unterschiedlichen Zeiten. In Giarmata am 1. Juli von 9:00 bis 17.00 Uhr in der gewesenen Eisfabrik ("fosta Fabrica de Gheață”).
+ + + Schade, dass es diese Fabrik nicht mehr gibt. Gerade jetzt in diesem zukunftsweisenden Sommer. Übrigens, hat es überhaupt jemals eine „Eisfabrik“ in dieser Gemeinde gegeben? - Ich moon, außer em Pannert seim Keller kooni! + + +

Anton Potche