Montag, 7. Juni 2021

Seppi und Peppi unterhalten sich über die Gendertechnik

Seppi und Peppi sitzen in einem Biergarten unweit des Bahnhofcafés.

- Gestern hatte ich Gäste.
- Wen?
- Joachim und seine Frau.
- Das ist falsch.
- Was ist falsch?
- Joachim und seine Frau als Gäste zu bezeichnen.
- Wieso?
- Es ist gendertechnisch falsch.
- Und wie wäre es richtig?
- Ich hatte gestern Gäst-Doppelpunkt-innen oder ich hatte gestern Gäst-Sternchen-innen oder Gäst-Unterstrich-innen oder einfach nur GästInnen mit großem I.
- Aha! Aber alle vier können doch nicht richtig sein. Entweder Doppelpunkt oder Sternchen oder Unterstrich oder großes I.
- Stimmt. Das muss noch entschieden werden.
- Von wem?
- Vom Bundesverfassungsgericht.
- Ist das wirklich ein Verfassungsproblem?
- Na klar. Es geht doch um unsere Sprache. Und die muss verfassungsmäßig dicht sein: Doppelpunkt oder Sternchen oder Unterstrich oder großes I.
- Ist der Schutz der deutschen Sprache überhaupt im Grundgesetz festgeschrieben?
- Keine Ahnung. Dann sollen sie den Schutz einfach reinschreiben und klären ob Doppelpunkt, Sternchen, Unterstrich oder großes I oder ...
- Hast du heute schon etwas getrunken?
- Ja, schon. Warum?
- Weil du schon Sternchen siehst. Ich glaubʼ, da ist was angebrannt. Vielleicht sollten wir löschen ... Bedienung!

Sollte das Öffnen der Außengastronomie doch keine so gute Idee gewesen sein? Der Sommer kann noch lang und heiß werden. Ob das allen Hirnen so gut tun wird?

Montag, 31. Mai 2021

Mai 2021 – Giarmata in den Medien

Der Osterhase war da
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 01.05.2021
Auf der Facebook-Seite der Gemeinde gibt es ein Video von dieser schönen Geschichte.

Kein Strom
aus PrimăriaGiarmata - Giarmata / Jahrmarkt, 03.05.2021
Der Stromlieferant ENEL wird am 5. Mai die Stromzufuhr in den Straßen Morii und Izvorului zwecks Instandhaltungsrbeiten von 9 bis 17 Uhr unterbrechen.

Proces verbal
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 04.05.2021
- Im Sitzungsprotokoll der Gemeinderatssitzung vom 27. April (das ist natürlich keine wortgetreue Wiedergabe der Diskussionen) heißt es zum Thema katholische Kirche: „Über die katholische Kirche haben wir auch gestern gesprochen. Die vorgesehene Summe ist ziemlich klein, handelt es sich doch um ein historisches Denkmal. Wir sollten europäische Gelder in Erwägung ziehen.” (Ștefănescu Ana-Minodora) // „Zur katholischen Kirche denke ich, dass dieses Monument es verdient, respektiert zu werden. Ich wünsche mir, dass es in Zukunft eine Turistenatraktion wird. Ich werde ein Gespräch mit den Verantwortlichen haben. Leider ist keine externe Geldquelle bekannt. Ich denke, wir können auch die Glaubensgemeinschaften unterstützen.” (Claudiu Mihălceanu) // „Die katholische Kirche hätte mehr Geld bekommen können, doch sie wollte es nicht. Herr Bürgermeister muss auch das Problem mit den Friedhöfen lösen. Es ist eine übrig gebliebene Fläche (excedentară), man kann dort keine Investitionen tätigen. Der Friedhof müsste auch rumänisch-orthodox sein.“ (Virgil Bunescu) // „Ich habe mit den Vertretern der katholischen Kirche gesprochen, sie mögen uns doch ein Terrain für eine neue Kapelle geben.“ (Claudiu Mihălceanu) // „Ja, aber sie geben es von dem hinteren Teil.” (Virgil Bunescu) // „Ja, die Kirche muss renoviert werden. Herr Bunescu hat ein Problem mit den Friedhöfen.” (Mărtin Iulian)
- Und zum IAS-Haus: Die aus Cerneteaz stammende Gemeinderätin Lenuța Tiuch hat mehr Geld für den Sportverein ihres Dorfes eingefordert, worauf Bürgermeister Mihălceanu meinte, man könnte für diese Finanzierung etwas „von IAS nehmen”, denn er „glaubt nicht, dass es dort in den nächsten Monaten zu einem Endergebnis kommen wird.”
( https://primariagiarmata.ro/anunturi/proces-verbal-sedinta-ordinara-27-04-2021/
+ + + Mei Fraa hot gemoont: „Was willst norr mit dem IAS-Haus. Wann’s aah dein wär un du’s der Gemeinde forr e Platz im Himmel spende mächst, wär forr so e Ateist, wie du ooner bist, dort owwe sowieso ka Platz.“ Hm! Was mach merr do? Wennichstens waaß ich jetz, wemm des Haus gheert. Der/die Eigentümer*in – ich hoff, des is gendertechnisch so ok – hot mer e ganz nette Brief gschrieb. Ich sinn jetz beim Iwerleje, ob ich des Haus net selwer kaafe un meiner geliebt Heimatgemeinde schenke sellt. Norr um meiner ongetraut Fraa zu beweise, dass ich doch e Platz im Himmel krien. Schau merr mol … + + +

Alte Landstraße – neues Gesicht
aus OpiniaTimișoarei, Timişoara / Temeswar, 04.05.2021
Am Autobahnzubringer Timișoara - Giarmata wird fleißig gearbeitet. Mehrere Straßenbautrupps sind an der Kreisstraße DJ 691 aktiv. Zurzeit liegt ihr Hauptaugenmerk auf dem an Giarmata grenzenden Bauabschnitt. Es wird aber auch schon entlang der Fabriken zwischen Dumbrăvița und Giarmata gearbeitet. Die Autofahrer werden aufgerufen, vorsichtig zu fahren. Es wird im Laufe des Monats auch schon zu Sperrungen einiger Straßenabschnitte kommen, so dass man nur auf einer Spur fahren kann. Anhand einer Fotostrecke kann man den Stand der Arbeiten einschätzen: https://www.opiniatimisoarei.ro/s-a-marit-santierul-pe-drumul-care-face-legatura-intre-timisoara-si-autostrada-vestului-si-se-va-circula-pe-o-singura-banda-alternativ-lucrarile-pentru-largirea-soselei-intre-dumbravita-si-giarmata/04/05/2021
+ + + Adios Maubeerebeem … un Seideraupezucht! Adios Kindheit! Adios Johrmarker Schulzeit! + + +

Es kann losgehen
aus BanatulAzi.ro, Timişoara / Temeswar; 19.05.2021
Arbeiten im Wert von stolzen 24 Millionen Lei stehen in Giarmata an. Die Infrastruktur für Wasser und Abwasser soll endlich auf einen zivilisierten Standart gebracht werden. Dazu Bürgermeister Claudiu Mihălceanu: „Ich werde persönlich den Stand der Arbeiten, die Qualität und die Termineinhaltungen prüfen. Dem Artikel ist auch eine Fotostrecke beigefügt: https://www.banatulazi.ro/apa-si-canalizare-in-giarmata/ .

Richtige Müllentsorgung
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 20.05.2021
Der Müllentsorger RETIM ruft die Giarmataer Bürger auf, den Müll nach den Vorgaben des Unternehmens zu entsorgen, sonst werden die Sammelbehälter nicht entleert.
+ + + Richtig so! + + +

Covid-19-Infektionsrate
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 23.05.2021
Die Infektionsrate für die letzten zwei Wochen liegt in Giarmata bei 1,64/1000 Einwohner

Gut gewirtschaftet
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 27.05.2021
- Die Gemeinderatssitzung vom 27. Mai hat mit einer guten Nachricht begonnen. Die Gemeinde hat das vergangene Jahr mit einem Überschuss von 9.830.000 Lei abgeschlossen. Das Geld soll in den Haushalt 2021 fließen.
- Hannelore Winkler, die Juristin der Gemeinde, hat erläutert, dass es legal sei, mehreren stillgelegten Firmen ausstehende Zahlungen an die Gemeinde in Höhe von 105.000 Lei zu erlassen.
- Die geplanten Investitionen für das Umfeld des Prinz-Eugen-Brunnens wurden vor zwei Jahren mit 1.700.000 Lei beziffert. Neue Kostenvoranschläge liegen zurzeit bei 2.800.000 Lei. Man schätzt eine Bauzeit von 18 Monaten. Sicher ist bei diesem Projekt aber noch nichts.
- Auch die Fertigstellung der Außenanlagen am Kulturheim soll um 300.000 Lei teurer werden als geplant.
- Zwei Ärztinnen haben einen Antrag für ein Grundstück in der Gemeinde zum Bau einer Psychiatrischen Klinik gestellt. Der Gemeinderat will jetzt die zwei Damen erst mal kennenlernen. Dann schaut man weiter.

Wieder in die Schule
aus TimișPlus.ro, Timişoara / Temeswar, 28.05.2021
Am Montag (31. Mai 2021) kehren in Giarmata die Kinder der Klassen V – VII zurück in ihre Klassenzimmer.
+ + + Hoffentlich dürfen sie dort auch bis zu den Sommerferien lernen. + + +

Mittwoch, 26. Mai 2021

Blechmusik-Startup

Ohne Fortschritt geht nicks, net in der Wertschaft un net in der Kultur. Un Fortschritt gebt‘s norr dort, wu Mensche sich etwas Neies infalle losse. Dass so etwas äfter dort passeert, wu e Krise die Wertschaft, Kultur un‘s ganze soziale Lewe ins Stolpre bringt, is e aldi Weisheit. Neie Einfälle genereere manchesmol echte Modetrends. So e Trend kann merr seit paar Johr in fast alle Lewesbereiche feststelle. Startup haaßt des Wunnnerwort geger die Krise. Aah heit in der Pandemiekrise. So e Startup is nicks annres wie die Umsetzung vun ooner neier Gschäftsidee in die Praxis: asso Ausdenke, Ausproweere un, wann merr Glick hot, mit Schwung starte.

Forrwas soll so etwas net aah in der Blechmusik gehn, hot sich de Ernst Hutter, de Chef vun de Egerländer Musikante, gedenkt. Er hot sei Fraa un sei drei große Buwe gfroot, was sie devun halle, un die hun gsaat, Proweere geht iwer Studeere. Es Resultat war e Startup, e Blechmusik-Startup. HUTTERMUSIC haaßt die Firma. Un was die mache? Na was schun? Musik, Musik, Musik. Un sie kimmre sich drum, dass die Egerländer Musikante un ehre Musik net vun Corona ufgfress werre. Anscheinend mit Erfolg, weil ich hun die Egerländer in ehrem Festival-Konzert im Circus Krone wohlgenährt un gut gelaunt un vor allem mit wallendem Egerländerblut in de Odre gsiehn. (Merr muss Vollblutmusikante norr blose losse, no kann‘s greeßte Minirindsviech dee nicks onton, nemmol wann‘s aus China stammt.) Na, wie haaßt des jetz norr neideitsch? … Sapperlot! Jetz: Livestream nennt merr so e Konzert, wu‘s Publikum dehoom bleiwe muss un die Musikante im‘e leere Saal odder Circus, wie in dem Fall do, spille därfe.

Mei bessri Hälft un ich hadde uns aah Gäst, Konzertgäst, ingelad. Mei Schwor hot noch frische Langosch geback un ich war frisches Bier holle, weil bei meim Dorscht laafts Bier im Keller aah schun mol ab. Noo is es lossgang. Mer ware im Circus Krone in München. Datum: 21. Mai 2021, Uhrzeit: 19:30 Uhr. Leit, was soll ich eich soon? Es war wie in Johrmark uf‘m Musikantebaal. (Asso fast so, weil Johrmarker Musikantebäler bleiwe forr alli Ewigkeit uniwertrefflich.)

Zwaa Taale hot des Konzert ghat. Im eerschte Taal hun die Egerländer – Die kleine Bestzung gspillt - zum Glick war ehre Musik net so umständlich wie ehre Nome - un noo der Pause sin Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten uf die Biehne kumm – Pardon! in die Manege.

Iwer die Musik will ich desmolrum gar net vill Wärter vleere. Des is bei de Egerländer aah oft e miesichi Arwet. Bevor ich mei ganzes Arsenal an Superlative in meim nemmi ganz junge Hern zammgekratzt hun, schreib ich liewer vun dem, was ich gsiehn hun. So e Livekonzert – aah wanns norr dorch die Glasfasern kummt – is jo doch aah etwas for‘s Aue.

Im eerschte Taal hun ich awwer ka bekannte Gsichter gsiehn. Deer wisst schun, was ich moon: Johrmarker Gsichter. Des war meiner Fraa wurscht: Sie war vun dee „stramme Kerle“ - so hot se wirklich gsaat – faszineert. Ob se iwerhaupt aah noch hinghorcht hot, was die ins Zirkusrund so an Teen un Rhythmus gezauwert hun, waaß ich net. Ich awwer hun doch meh ghorcht wie gschaut. Un unner dem, was ich so alles gheert hun, war aah die Spitzbuben-Polka vum Turmanns Nicki aus‘m Lothringe dabei - e echte Schnellpolka forr flinke Zunge un Fingre. Wie noo die junge Bläser de Egerländer Express vum Peter Laib gspillt hun, war mer klor, dass do e neii Bläsergeneration (mit Knopfakkordeon & Schlagzeug) am Werk is. 

Pause. Zwatter Taal. In Johrmark war des immer de Schlagertaal. Drum will ich do gar ka Vergleiche ziehe un aah glei bei de Gsichter bleiwe. De Safersch Helmut aus der Hinnereih hot Fliglhorn gspillt un de Turmanns Nicki hot mit seiner kongenial – nateerlich rein musikalisch gedenkt – Partnerin Katharina Praher gsung. Die tiefste Instrumente hun glei zwaa Johrmarker geblos: de Jung Sig jun., aah aus der Hinnereih, un de Specks Ossi aus der Neigass. Mi‘m Glogowatzer Hollich Toni (Klanett) un em Tröster Franz (Fliglhorn) – ich moon der kummt aus der Mehala – ware sechs Banader Schwowe in der Manege. Wivl Prozent des vun de Egerländer ausmacht, waaß ich net, weil ich hun vor lauder Horche vergess zu zähle.

Holger Müller
Screenshot: Berns Toni
Ich will awwer net unerwähnt losse, dass aah die große Egerländer Sticker vun Johrmarker Komponiste gspillt hun: Genieß dein Leben jeden Tag vum Safersch Helmut un Heut spielen die Egerländer vum Turmanns Nicki. Wie alles Scheene uf der Welt is awwer aah des Konzert rumgang un ich hat schun de Eindruck ghat, dass all froh ware, ohne greeßre technische Probleme aus dem Egerländer-Abenteuer rauskumm zu sein. Weil oons is kloor: Die Livestreamtechnik hot noch e lange Wech vor sich, um mit normale Fernsehsendunge gleichzuziehe. Des Konzert im Circus Krone war awwer fast perfekt. Do därfe sich aah de Moderator Edi Graf (in Johrmark war des de Ansager) un de Holger Müller mit seine zwaa Stecke un Kochleffle gfreue – un nateerlich alle Techniker un Toningineere.

Berns Toni


Mittwoch, 19. Mai 2021

Sunneunnergang

 - Gedicht im Johrmarker Dialekt -

Pechschwarz is de Boom
In der feierrot Kugl.
Leer is die Landstroß
Vor’m abgemähte Buckl.

E Mann mi’me Kupper
Geht langst de Boom,
Geht iwer die Stroß,
Steit iwer de Buckl.

Die Sunn backt Lezelter,
Heert er sich son,
Die Engle hun dort owwe
E sichres Hoom.

Es letzte Mol
Dreht der Mann sich um.
Es Dorf hinner ehm
Is dunkel un stumm.

Sei letzte Freind
Hot er gester begrab.
Im Dorf saat nimmand meh
Gun Tach.

Die Feierkugl is verschwunn,
Der Mann muss sich die Aue putze.
Ab sofort will er in der Zukunft
Alles Vergangne suche.


[Uf der Schanz, 1990]
Berns Toni


Montag, 10. Mai 2021

„Knowledge base of civilization“

Mihail Sadoveanu: Nada Florilor – Amintirile unui pescar cu undița; Editura Tineretului, București, 1986; reproducere Scholar Select, SUA; ISBN 9-781372-223891 (Germania); 13,99 EURO.

Am găsit această carte de amintiri pe portalul librăriei germane Hugendubel, cu filiale în toată Germania. Întâi m-am mirat că în această prezentare pe Internet firma a afișat și cărți în limba română. Atunci am încercat să deslușesc titlul uneia din cărțile prezentate: Nada Florilor, de Mihail Sadoveanu, pe care îl aveam în amintire din anii mei de școală din comuna bănățeană Giarmata. Erau anii 60 ai secolului XX.

Mi-am adus aminte de titluri din manualele de limba română ca Neamul Șoimăreștilor, Frații Jderi sau Baltagul. Dar Nada Florilor? Devenisem curios. Nada Florilor - ce o fi însemnând și cărui gen literar o fi aparținând: roman, nuvelă, povestiri sau chiar literatură memorialistică, turnată în formă de roman, cum s-ar putea deduce din subtitlul cărții?

O nadă este o momeală, folosită de pescari, dar poate să fie și o ispită, o tentație sau chiar o cursă. Și astea toate laolaltă am putea folosi ca metafere în încercarea de a dezlega nodul înțelegerii din titlul Nada Florilor. Este denumirea unui loc ascuns în balta Șoldăneștilor din zona orașului moldovenesc Fălticeni. Până la dezlegarea acestui titlu trebuia însă să citesc până la paginea 54, unde un băiat cu numele Culai îi explică lui Iliuță, băiatul lui Manole Dumitraș, unde se poate pescui mai bine: „Mă duc tocmai la Iazu Călugărului, ori într-un loc și mai bun, la Nada Florilor. […] Ocolești pe după moară în Țarna Mare și umbli așa pe o cărare pe lângă stuh, până-ntr-un loc. Din acel loc treci prin apă și sui pe-o plavie. Și apoi de-acolo, de pe plavie, zvîrli undițile la adînc și prinzi ochene cu pana roșie și plătică, ori lin și costrăș. Și la știucă dai, cu undiță anume, și prinzi cîte una de te sparii de dînsa. Săptămîna trecută eu am prins acolo patru crapi de cîte-o ocă.

Ce limbă arhaică și ce flux de cuvinte! Superb, cu toate că trebuia în timpul lecturii să pun mereu mâna pe dicționar - din fericire posed un Dicționar Romîn-German din anul 1962, inegalabil mai bun decât tot ce se găsește azi în librăriile germane, și un Dicționar German-Romîn din anul 1957 (ambele cărți de la Editura Științifică, București) – pentru a căuta după expresii sau forme de exprimare învechite. Bineînțeles că astfel procesul de citire se încetinește, dar câștigul prin această apropiere de dialecte literare (chiar dacă e vorba doar de cuvinte infiltrate în text, cu precădere dialoguri) și registre lingvistice, de care Sadoveanu s-a folosit cu măiestrie, este enorm și plin de revelații, mai ales pentru cititori care pe lângă conținut știu să savureze și limba unei opere literare.

Spre deosebire de multe alte scrieri ale lui Sadoveanu, romanul Nada Florilor este scris la persoana întâi, fiind considerat ca roman autobiografic. Multe din personajele acestui text seamănă cu persoane din familia lui Sadoveanu. Și unele acțiuni ale romanului sunt inspirate din trăirile personale ale marelui prozator român.

Cu toate că eu privesc activitatea politică a lui Mihail Sadoveanu (1880 - 1961) și în zilele de azi cu rezerva cuvenită (funcții importante în aparatul de stat comunist), trebuie să mărturisesc că reîntâlnirea cu un crâmpei din opera sa literară mi-a adus pe de o parte satisfacții literare și pe de altă parte (cum am afirmat și la începutul acestui text) amintiri din tinerețe, când Sadoveanu era material de învățătură în manualele de limbă și literatură română.

Există și o explicație pentru prezența acestei cărți pe portalul librăriei Hugendubel. Exemplarul pe care îl țin în mână este un facsimil al cărții Nada Florilor de la Editura Tineretului, București, din anul 1968. (Romanul a apărut în prima ediție în 1950.) Aici este vorba despre o reproducere a ediției a 5-a, cu ilustrații creionate economic cu mână ușoară de N. Hilohi. (Originalul avea o copertă ilustrată de A. Ionescu.) Astfel se explică și faptul că trebuia să aștept destul de mult - cred că erau vreo două, trei săptămâni - până poștașul mi-a adus cartea. Probabil că acest facsimil a fost tipărit după metoda books on demand (producție la cerere) tocmai în SUA. Exemplarul după care a fost reprodus provine însă dintr-un raft al University of Toronto Library (Canada) - o cale lungă până în biblioteca mea personală, dar și o dovadă crăitoare a drumurilor imprevizibile pe care poate să le ia o creație literară prin timp și spațiu.

Pe coperta din spate se poate citi printre altele. „This work has been selected by scholars as being culturally important, and is part of the knowledge base of civilization as we know it.

Anton Delagiarmata