Montag, 2. März 2026

Der 8. März ist heuer Frauen- und Wahltag

 
Das gilt auch für die Gemeinde Lenting im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Laut Wikipedia leben in dieser Ortschaft 4895 Menschen. Ihre Geschicke werden von 16 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten gelenkt. Bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 können die Lentinger ihre Favoriten über drei Listen hinweg wählen, panaschieren und kumulieren. Und wenn sie einen schlechten Tag erwischen oder grundsätzlich böse sind, können sie sogar ihnen antipathische Bewerber für ein Gemeinderatsamt streichen.

Auf zwei der Wählerlisten kandidieren auch bereits im Gemeinderat aktive Politikerinnen mit rumäniendeutschen Wurzeln. Und das wahrlich mit sehr guten Erfolgsaussichten. Auf der Liste der Christlich-Sozialen Union (CSU) ist auf Platz 3 Erna Linz, stammt aus dem Banat, vermerkt und die Liste der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) wird von einer Siebenbürger Sächsin, Elvine Oliar (zurzeit 3. Bürgermeisterin) sogar angeführt, steht also auf Platz 1. Auf der Liste der freien Wähler Lenting (FW Lenting) konnte ich keine mir bekannte Namen finden.

Erna Linz
FotoQuelle: CSU Lenting
Die ortseigene CSU stellt ihre Kandidaten mit einer jeweils selbst verfassten Vita kurz vor. Erna Linz (62 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Bäckereifachverkäuferin, Gemeinderatsmitglied, Hobbys: meine Enkelkinder, Kochen, Gärtnern) gibt von sich preis: „Seit über 36 Jahren lebt meine Familie in Lenting; und wir fühlen uns hier sehr wohl. Bereits seit 34 Jahren arbeite ich bei der Bäckerei Sipl. Die Arbeit als Gemeinderätin bereitet mir große Freude. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Familie und Senioren. Ich möchte mich weiterhin dafür einsetzen, dass Lenting nachhaltig wächst, Familien gestärkt werden und unsere Infrastruktur zukunftsfähig bleibt, damit unsere Gemeinde auch in Zukunft lebenswert für Jung und Alt ist.“

Elvine Oliar
FotoQuelle: SPD Lenting
Die aus Siebenbürgen stammende Elvine Oliar wurde am 6. Februar 2025 zur 3. Bürgermeisterin Lentings gewählt. Ihr Wahlergebnis war beeindruckend: 14 zu 1 Stimmen. Sie ist 63 Jahre alt und seit 2014 Gemeinderätin. Ihre Profildaten unterscheiden sich nicht wesentlich von denen ihrer rumäniendeutschen Kollegin im Lentinger Gremium: Metzgereiverkäuferin, verheiratet, 2 Kinder, Mitgliedschaft in Vereinen, Verbänden und Organisationen, Krankenpflegeverein Lenting.

Ich wünsche beiden Landsfrauen viel Glück bei der kommunalen Frauentagswahl am 8. März 2026!
Anton Potche

Samstag, 28. Februar 2026

Februar 2026 - Giarmata in den Medien

 Der umstrittene Blumenladen
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 02.02.2026
Die Vermietung des ehemaligen Blumengeschäfts Horticultura im Zentrum von Temeswar an den Verein Seeds of Kenosis stößt auf Unzufriedenheit bei einigen Bürgern Temeswars. Das behauptet nämlich Alin Popoviciu, stellvertretender Vorsitzender der PNL (National Liberale Partei) Timiș / Temesch: „PNL Timiș behält ihre Position! Es geht nicht um politische Angriffe, sondern um das Respektieren des Gesetzes, Entscheidungstransparenz und Verteidigung des öffentlichen Interesses. Darum habe ich die Präfektur kontaktiert und den Entschluss des Stadtrates beanstandet, weil die im HCL Nr. 253/2023 (Stadtratsbeschluss) festgeschriebene Prozedur nicht respektiert wurde. Der ehemalige Blumenladen im Zentrum Temeswars muss ein lebendiger Raum werden, repräsentativ für die Identität der Stadt und ihrer Bürgerschaft. Leider scheint die von Fritz geleitete Verwaltung diese Perspektive zu ignorieren, für eine Lösung plädierend, die seriöse Fragen aufwirft und weder das Gesetz noch die Interessen der Temeswarer respektiert.“
+ + + Wann die Gschicht wirklich ka Politikum is, kännt ’s vleicht e ethnische Unnergrund gewwe? Schließlich soll des billich vermiet Blummegschäft forr die Zigeinre (Pardon: Romas) aus Zorn bestimmt sein. + + +

Die Arbeiten an der Landstraße Giarmata – Alioș haben begonnen
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 04.02.2026
Der Straßenbauer Strabag hat die mit den Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten an der Kreisstraße DJ 691 zwischen der Autobahnauffahrt zur A1 bei Giarmata und der Grenze zum Landkreis Arad bei Alioș begonnen. Die Landstraße führt durch die Ortschaften Pișchia, Fibiș, Mașloc und Alioș. Neben den Straßenbaumaßnahmen sind in den vier Ortschaften auch auf einer Fläche von 17.000 m² Begrünungsarbeiten als Umweltschutzmaßnahmen vorgesehen. Auch elektrische Ladestationen und ein „modernes Videosystem“ zum Überwachen der Straße werden installiert. Das Gesamtprojekt beläuft sich auf ca. 126,5 Millionen Lei - 26,1 Millionen vom Kreis Timiș, 87,1 Millionen aus dem EU-Fond für regionale Entwicklung (Fondul European de Dezvoltare Regională - FEDR) und der Rest kommt aus dem Staatshaushalt. Die Bauzeit wurde im Auftrag mit 18 Monaten festgeschrieben.
+ + + Strabag hat einen guten Namen. Diese Firma hat auch schon große Projekte vor vereinbarten Terminen fertiggestellt. + + +

Sicherheitsbelehrung in der Gymnasialschule in Giarmata
aus BanatulAzi.ro, Timişoara / Temeswar; 09.02.2026
Das Kreisinspektorat der Gendarmarie Temesch (Inspectoratul de Jandarmi Județean Timiș) hat das Projekt „Deine Schule in Sicherheit“ gestartet und in der Schule in Giarmata einen Aktionstag zu diesem Thema abgehalten. Anwesend waren bei dieser Veranstaltung auch Militärangehörige und „Territorialbeamte der Öffentlichen Ordnung“. In Psychologie geschulte Fachleute haben mit den Schülern in deren Sprache diskutiert über die „Risiken des Drogenkonsums, Bulimie, Gewalt, Parolen im Internet, virtuelle Freundschaften, digitale Spuren, Hinterhalte sowie Gefährdungen und Respekt im digitalen Raum. Ein interessantes Thema war auch die strafrechtliche und strafbare Verantwortung.“ Die Schüler wurden in die Gespräche eingebunden, sie stellten Fragen, erzählten aus eigenen Erfahrungen und sparten nicht mit Vorschlägen. Die Beamten waren zufrieden mit der Mitarbeit der Schüler und kündigten weitere ähnliche Projekte an.

Geld für Infrastrukturmaßnahmen
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 13.02.2026
Die staatliche Umweltadministration (AFM) hat am 13. Februar für Infrastrukturmaßnahmen (Wasser und Kanalisation) in 30 Ortschaften des Kreises Timiș (auch Giarmata) 81 Millionen Lei zur Verfügung gestellt. Die Verträge wurden vom Vorsitzenden des Kreisrates Timiș Alfred Simonis und dem AFM-Vorsitzenden Florin Bănică unterzeichnet.

Strafbare Müllentsorgung
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 15.02.2026
In der Nähe des hydrotechnischen Knotens Topolovăț deponieren Unbekannte immer wieder Müll. Für das Trinkwasser ist das sehr schädlich. Die zum Schutz der Gewässer zuständige Behörde ruft auf zum Schutz der Gewässer. Um den Müll wegzuschaffen waren Arbeiter aus Topolovăț, Giarmata und Sânmihaiu Român, im Einsatz.

Stromunterbrechung
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 15.02.2026
In zahlreichen Ortschaften des Kreises Timiș wird in der Kalenderwoche 8 wie so oft der elektrische Strom unterbrochen. In Giarmata ist am 17. Februar die Strada Unirii von 9 bis 17 Uhr betroffen.
+ + + Alles wie gehabt. Auch in der KW 7 gab es solche Maßnahmen. + + +

Zwei Grenzler leisten erste Hilfe
aus RENAȘTEREA.ro, Timişoara / Temeswar, 17.02.2026
Am 17. Februar 2026 waren zwei Offiziere der rumänischen Grenzpolizei, Andrei Robert und Dăneci Marius, um 8:50 Uhr an der Autobahnanschlussstelle zur Autobahn A1 bei Giarmata unterwegs, als sie am Straßenrand ein verunglücktes Auto sahen. Sie hielten sofort an, befreiten die zwei Insassen des Wagens aus ihrer misslichen Lage und leisteten erste Hilfe, bis der gerufene Krankenwagen vor Ort war.
+ + + Solche Polizeibeamte kann man sich nur wünschen. Bravo! + + +

Nach 32 Minuten war alles vorbei
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 26.02.2026
- Ich meine die Gemeinderatssitzung von heute, dem 26. Februar. Ein Rat und eine Rätin waren online zugeschaltet. Die anderen 11 – bei zwei abwesenden - waren anwesend und verhielten sich brav, also diszipliniert. (Giarmata hat 15 Gemeinderäte.) Außer dem Gemeinderat Andrei Berta. Der hatte einige Fragen an den Bürgermeister auf Lager. Am meisten stört ihn, dass die berüchtigten Kommunalbetriebe Giarmatas ihm „legal“, wie er sagte, geforderte Informationen vorenthielten. Bürgermeister Claudiu Mihălceanu klärte den wissbegierigen Gemeinderat auf, dass, wenngleich die Kommunalbetriebe zur Gemeinde gehören, niemand Dokumente einfach an Auswärtige aushändigen darf. Herr Berta werde aber zur nächsten Aufsichtsratssitzung der Kommunalbetriebe eingeladen werden, um sich dort vor Ort informieren zu können.
+ + + Also ohne Herr Berta wäre das eine stinklangweilige Sitzung gewesen, die kaum länger als 15 Minuten gedauert hätte. + + +
Anton Potche

Montag, 16. Februar 2026

Ich werde ihn nicht los

 
Das kann man wohl so sagen: Ich werde ihn nicht los. Dieses Mal habe ich drei Stunden gewartet, um ihn in der altbekannten Manier sterben zu sehen. Rollins, der Bandenchef, hatte Old Shatterhand im Visier und Winnetou warf sich in die Schussbahn. Ende, ein grausames Ende für Millionen Winnetou-Fans in der ganzen Welt. Auch für mich. Es waren die erschütternden Filmszenen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, gestern Abend, ein Tag vor Rosenmontag, wieder auf der Leinwand benutzt im Epilog des dreistündigen Theaterstückes Winnetou V.

Bis dann gab es auf der Bühne im Großen Haus des Ingolstädter Theaters erst einmal viel Gewalt. Wieso die Karl-May-Reisegruppe sich gerade durch eine Rauferei zusammenfinden musste, um die grandiose May-Fiktion im amerikanischen Westen zu finden, bleibt des Autors und Regisseurs Kieran Joel Geheimnis. Die Zuschauer in der gut besuchten Vorstellung (Premiere einen Tag vorher) bekamen nicht nur Schießereien geboten, sondern immer wieder auch nachdenkliche, ja fast philosophische Traktatschnitzel über das Doppelleben von Autor und Hauptprotagonist. Es kommt in der Literatur gar nicht so oft vor, dass ein Schriftsteller öffentlich so deutlich versucht, sich mit dem Hauptheld seiner Romane zu identifizieren, wie Karl May (1842 – 1912) das mit Old Shatterhand versucht hat. Dass ihm das nur bedingt gelungen ist, wissen Kenner des großen Fabulierers, wahrscheinlich der größte der Literaturgeschichte.

Das hat die Zuschauer von Winnetou V aber anscheinend wenig interessiert wie auch die Diskussionen der Winnetou-Sucher über Realität und Fiktion. So mancher, besonders der Männer, wird während der Aufführung in Gedanken zurück in seine Knabenzeit gewandert sein. Abenteuer. Abenteuer. Abenteuer. Auch Meinesgleichen hatten dort unten im fernen Südosten Europas Pfeile und Bogen, holzgeschnitzte Pistolen und Gewehre und eine klare von jedem respektierte Aufteilung in Gut und Böse. Wir spielten Krieg. Begeistert. Und niemand wäre auf die Idee fremder kultureller Aneignung gekommen. Winnetou war ein Idol. Jeder wollte auf seiner Seite stehen wie eben Old Shatterhand, der in diesem Stück auch der Regisseur war (Moritz Grove mit einer hervorragenden schauspielerischen Leistung, klare Diktion, sehr beweglich). Wir haben es hier nämlich mit einem Stück im Stück zu tun. Ein Männerstück. Denn es kommt mit einer weiblichen Gestalt aus, nämlich mit Anne Owner, brillant gespielt von Anne Eigner. Ihr Monolog über unsere zerrissene Welt war von aller höchster Güte.

Ich bin kein Freund einer von aus der Welt der Prosa mit dramaturgischen Mitteln geschaffenen Gattung. Auch Filme aus dem Universum der Literatur können schrecklich sein. Ich frage mich nach solchen Darstellungen oft: Schreibt denn niemand mehr Theater? Winnetou V scheint mir weder, noch zu sein: kein Prosaklau, aber auch kein reines Theater. Aber was wäre eine trockene Diskussion über Sinn und Unsinn des Fantasierens überhaupt geworden? Eine langweilige Angelegenheit. So ist mir der Tiefgrund in Form eines mit Witz und Charme daherkommenden Phil Hawkens (Philip Lemke) doch lieber.

Vielleicht sehen das auch andere Leute so oder so ähnlich, denn es gab zum Schluss dankbaren Applaus. Und das obwohl oder gerade weil das Stück mit dem Mord einer Figur mit einer weltweit bekannten Physiognomie endet. (Gemeint ist nicht Winnetou!) Noch gibt es Freiräume für die Theaterkultur. Ende gut, alles gut … kann man sagen, muss man aber nicht. Ich allerdings weiß, dass ich sie, Winnetou und Old Shatterhand, nie los werde.

Winnetou V Theater von Kieran Joel; Regie: Kieran Joel; Musik: Lenny Mockridge; Besetzung: Moritz Grove, Matthias Gärtner, Philip Lemke, Anne Eigner, Sebastian Kremkow, Peter Rahmani u.a.
Anton Potche

Mittwoch, 11. Februar 2026

Erinnerungen an eine deutsche Sendung

 
Man hört in Gesprächen mit Landsleuten oft die Frage: Was bleibt von unserem Leben in der alten Heimat? Von unserem vergangenen Leben dort in der alten Heimat, müsste man eigentlich präzisieren. Und man kann diese Fragestellung problemlos sogar geographisch einordnen. Es handelt sich vorwiegend um Fragende aus Südosteuropa, noch genauer meistens um Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen. Ich kenne persönlich Menschen der Nachkriegsgeneration aus dem Sudetenland, schon hier in Deutschland geboren, und stelle immer wieder fest, wie locker ihre Bindung zur Heimat ihrer Eltern, also zur alten Heimat, mittlerweile ist.

Bei diskutierenden ausgewanderten Rumäniendeutschen fallen oft Begriffe wie Friedhof und Kirche. Wie lange die Gebräuche der wenigen noch in Rumänien lebenden Deutschen im Zusammenwirken mit den dort in den letzten 40, 50 Jahren angesiedelten Rumänen aufrechterhalten werden können, wird die Zukunft uns vielleicht schneller vor Augen führen, als wir denken. Das deutsche Element kann seiner musealen und literarischen Zukunft nicht entgehen. Und diese Zukunft könnte eher in rumänischen als in deutschen Köpfen noch einige Zeit überleben. Das wird spätesten dann der Fall sein, wenn die ausgewanderten Deutschen in ihrer neuen Heimat das Jenseits kennengelernt haben werden und ihre Kinder und Enkelkinder eine genauso vernebelte Erinnerung wie Sudetendeutsche, Schlesier und andere Vertriebenengruppen zu den längst fremden Gefilden ihrer Vorfahren pflegen.

Ja, hier könnten die erwähnten rumänischen Köpfe eine Rolle spielen. Sie könnten ein eventuell existierendes deutsches Element in ihrer Biografie konservieren, handelt es sich doch um Erinnerungen mit Seltenheitswert, die nicht in vielen rumänischen, längst einheimischen Familien im Banat oder in Siebenbürgen schlummern.

Wie ich mir das vorstelle? Ungefähr so wie es mir jüngst zum wiederholten Male, widerfahren ist. Und das kann einem passieren, wenn er sich durch rumänische Zeitschriften, vorwiegend literarische, klickt und wischt. (Analog in rumänischen Printausgaben zu schmökern, ist hier in deutschen Landen kaum möglich.) Ich hatte die in Temeswar in rumänischer Sprache erscheinende Literaturzeitschrift ORIZONT vom November letzten Jahres auf Seite 18 vor mir im Laptop. Der Titel eines Artikels verkündete nichts Sensationelles. Aber dann las ich beim Überfliegen folgenden Textabschnitt: „Ich war Kind, als ich begann, Türen und Schachteln zu öffnen. Aus Langeweile oder auf der Suche nach Süßigkeiten. So lange wir bei Omi in den Ferien weilten, war für uns klar: Um 13 Uhr, wenn im Lautsprecher die Erkennungsmelodie der deutschen Sendung von Radio Temeswar erklang, setzten wir uns an den Tisch zum Mittagsmahl. Um 14 Uhr, beim Erklingen der Melodie zum Beginn der ungarischen Sendung, schaltete Großmutter das Radio aus und wir legten uns hin zum Schlafen bis um 17 Uhr. Natürlich versuchten wir, so oft wie möglich zu tricksen.“

Sollte das jemand nach Jahren oder Jahrzehnten lesen, dann wird er wissen, dass der Autor dieses Textes nicht nur rumänische Vorfahren, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit deutsche und dem Text im Detail folgend auch ungarische Ahnen gehabt hatte. Vielleicht werden katholische, also deutsche, Kirchen und Friedhöfe nicht mehr existieren, wenn des Schriftstellers Alexandru Potcoavă (*1980) Erinnerung an seine Omi jemand in die Hände fällt, der sich dann vielleicht wundern wird, wie groß und weitverzweigt Familienstammbäume im Banat waren und wie in diesem Fall immer noch sind.

Anton Potche