Montag, 22. Juni 2026
Jahrmarkt vor 100 Jahren - 1926 (1)
Montag, 8. Dezember 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (6)
Montag, 10. November 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (5)
Montag, 20. Oktober 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (4)
Montag, 15. September 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (3)
Montag, 11. August 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (2)
Montag, 23. Juni 2025
Jahrmarkt vor 100 Jahren – 1925 (1)
Montag, 17. März 2025
Dorscht in Johrmark
Mittwoch, 20. November 2024
E Johrmarker Onsager im DEITSCHLANDFUNK
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| Walter Hilgers dirigeert die Philharmonie George Enescu. Solist an der Tuba is de Siegfried Jung |
Montag, 9. September 2024
E Johrmarker Kuratorin un e multiethnisches Dorfmuseum
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| Charlottenburg im Banat FotoQuelle: Lapasturistic |
Mittwoch, 22. Mai 2024
Romantische Liebe zum Wasser
Was dort im Jahrmarkter Dorfpark wie ein Bunker aus dem Weltkrieg anmutete, wurde von uns Kindern immer nur als die Bühne apostrophiert. Es gab auf der Südseite dieses Betonklotzes auch zwei oder gar drei Türen. Die führten aber, soweit ich mich erinnere, nicht in ebene Räumlichkeiten, sondern in die Tiefe, deren Sohle immer, Winter wie Sommer, mit mal mehr, mal weniger Wasser bedeckt war, wie das bei vernachlässigten Bauten eben so ist. Verirren konnte man sich in dem Klotz nicht, denn es gab in ihm keine einzige Wand. Ganz mutige Zeitgenossen, zu denen ich nicht gehörte, rutschten auf herbeigeschafften oder herumliegenden Balken schon mal in die von immerwährendem Halbdunkel beherrschte Tiefe.
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| Hans Kaszner sen. dirigiert seine Blaskapelle im Jahrmarkter Dorfpark (1972) Foto: Archiv der Kaszner-Kapelle |
Sie haben ihren Großen-Brunnen und sein spendendes Nass stets über alles geliebt, die Jahrmarkter. Der Graben, also der Bach, hat sie immer zu neuen Schwimmbadideen inspiriert. Nach dem Ende des Bades im Park hat man in den 60er Jahren eine badähnliche Anlage in der Nähe der mittlerweile berühmt berüchtigten IAS-Zentrale angelegt, um dann im folgenden Jahrzehnt den weit über Jahrmarkt hinaus bekannten „Strand“ zu bauen. Dabei rückten die Anlagen immer weiter von der Quelle weg. Heute wissen wir: Auch dieses Projekt ist gescheitert. Und trotzdem: Auch die jetzigen Bewohner der Gemeinde Giarmata, früher Temes=Gyarmatha und danach Jahrmarkt sowie Johrmark, wollen es trotz aller bisher tragisch endenden Versuche nicht aufgeben.
Montag, 22. April 2024
Wie alt sie wohl wirklich war?
Anton Potche
Montag, 25. März 2024
Ich moon, so saat merr des herrisch
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| Rolf Bossert Screenshot: Berns Toni |
Montag, 13. November 2023
Fremdenlisten einsehbar für alle
Es war in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Meine Frau erinnert sich noch genau an jene Episode im Banater Dorf Jahrmarkt, noch konkreter, an jenen Besuch der befreundeten Familie Schlesier aus Zwickau. Wir waren systemverwandt: sie Bürger der DDR (Deutsche Demokratische Republik) und wir Bürger der SRR (Sozialistische Republik Rumänien). Und doch … es war keine tiefe Bruderfreundschaft. Honecker war drüben an der Macht und Ceaușescu hüben. Das wäre bei gleichen oder ähnlichen Staatsapparaten eigentlich kaum der Rede wert gewesen, wenn … ja wenn Letzterer nicht an einem schrecklichen Größen- und Verfolgungswahn gelitten hätte. Das hatte zur Folge, dass ausländische Besucher nicht mehr bei befreundeten Familien übernachten durften, sondern nur in Hotels, wo man glaubte, sie besser bespitzeln zu können. Irgendwann war der Spuck dann weg.
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| TEMESVARER ZEITUNG, 9. März 1863 Screenshot: Anton Potche |
Auch im Jahre 1883 kann man in den Fremdenlisten Namen von Menschen mit Gyarmathaer Wohnsitz finden. In 21 Listen treffen wir auf altbekannte Namen wie auch auf bisher unbekannte wie etwa: Frau von Vißkelety, Notärsgattin; R. Vogl, Student; Rech, Kfms=Gattin; Bratanov, Lehrer; Schwarz, Gutspächter; Lock, Apotheker.
Diese Fremdenlisten waren keine Temesvarer Spezialität. Am 19. Juni 1883 veröffentlichte die TEMESVARER ZEITUNg zum Beispiel die Kurliste Nr. 2 des Badeortes Buziás. Da findet man auch den Eintrag „Graf Zdenko Rumeskirch, k. k. Oberlieutenant aus Gyarmatha“.
Aber wir Jahrmarkter, als Nachkommen der Gyarmathaer, haben mit diesen Fremdenlisten aus dem 19. Jahrhundert sowieso nichts zu tun, denn fast alle Namen, die darin als Bürger aus Gyarmatha auftauchen, sind in den drei Bänden des Ortssippenbuches der katholischen Pfarrgemeinde Jahrmarkt / Banat und ihrer Pfarrfilialen, 1730 – 2007 von Franz Junginger nicht aufzufinden; sie haben also nur vorübergehend in diesem Dorf gewohnt. Einige Ausnahmen bestätigen allerdings auch diese Regel: Ambrozy, Sternhard, Stern, Bratanov oder Schwarz. Aber auch das sind nur Namensgleichheiten, die nichts mit den entsprechenden Namensträgern im Ortssippenbuch zu tun haben. (Die Schreibweise der Namen von Personen und Lokalen habe ich unverändert aus der jeweiligen TEMESVARER ZEITUNG übernommen.)



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