Montag, 17. August 2026
Zu viel des Guten
Montag, 16. Februar 2026
Ich werde ihn nicht los
Montag, 17. November 2025
Grund für eine etwas längere Einschlafphase
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Schuster Julius Kraus (Josef Hader) ZDF Fabio Eppensteiner [M] Claussen+Putz
Filmproduktion Screenshot: Anton Delagiarmata |
Anton Potche
Montag, 12. Februar 2024
Was wäre, wenn …
Anton Potche
Montag, 22. Mai 2023
Ein modernes Märchen
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| Screenshot: Anton Potche |
Montag, 17. Oktober 2022
Der emsige Meister
- Sketch -
Maschinenbediener
Schlosser
Maschinenbediener (verstört): Da tropft Öl, ein Schlosser ist unterwegs. Der wird gleich da sein und hier arbeiten, um den Schlauch zu wechseln. Der wird sowieso alles voll Ölspuren machen, wenn er da arbeitet.
Meister (gestikulierend): Putzen! Scheuern! Scheuer den Boden mit Bodenreinigungsmittel.
Montag, 10. Oktober 2022
Dramatische Erlebnisse der Nachkriegszeit
Montag, 24. Januar 2022
Der Palast ruft Erinnerungen wach
| Svenja Jung Screenshot: Anton Potche |
Montag, 8. März 2021
Die Berlinale und der rumänische Film
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| Screenshot: Anton Potche |
Das macht schon mal neugierig. Zwischen dem 9. und 20. Juni 2021 sollen Filmliebhaber in einem Festival mit Publikum die Chance bekommen, ihre Neugierde zu stillen. So Gott und Corona das wollen. Sie werden dann auch den Goldenen-Bären-Gewinner 2021 Babardeală cu bucluc sau porno balamuc (Bad Luck Banging or Loony Porn), (Pechbumsen oder: Bekloppter Porno) sehen können - mit folgenden Schauspielerinnen und Schauspielern in den tragenden Rollen Katia Pascariu – als Lehrerin Emi (Foto), Claudia Ieremia – Direktorin, Olimpia Mălai – Frau Lucia, Andi Vasluianu – Herr Otopeanu, Nicodim Ungureanu – Herr Gheorghescu, Tudorel Filimon, Ilinca Manolache, Alexandru Potocean, Dana Voicu.
In einem Interview mit der WIENER ZEITUNG sprach Radu Jude über sein Kunstverständnis und den triptychonförmigen Aufbau seines preisgekrönten Films: „Das Kino ist ein Mittel, um über die Welt mit spezifischen Werkzeugen nachzudenken. Die Kamera, die Montage, die Form des Films, seine Architektur und Komposition, das sind für mich essenzielle Dinge. […] Der Anfang des Films ist sozusagen seine geografische Verortung in Bukarest. Die Stadt ist keine Abstraktion, sondern ein Spiegelbild von uns. Man sieht, wie die Menschen zueinander sind. Der zweite Teil ist wie ein Notizbuch, fast schon poetisch, wenn ich hier etwas angeberisch sein darf. Der dritte Teil ist der Dialog-Teil, ein Tribunal, bei dem die Lehrerin sich vor den Eltern verantworten muss. Das ist jetzt sehr skizzenhaft gesagt, und jeder kann darin etwas anderes sehen, aber für mich war es die bestmögliche Struktur.“
Anton Potche
Montag, 19. Oktober 2020
Eleonore Schilha sagt leise Servus
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| FotoQuelle: FLUGSCHRIFT Sept./Okt. 2020 Stadttheater Ingolstadt |
Das war auch das Theaterleben der Inspizientin am Stadttheater Ingolstadt, Eleonore Schilha. Begonnen hat es am Deutschen Staatstheater Temeswar. Damals machte die junge Schauspielerin Lore Grün ihre ersten Gehversuche auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten. Aber sie sollte eine eher unspezifische Repräsentantin dieses Metiers werden. Der Schriftsteller Thomas Stangl schrieb kürzlich in VOLLTEXT (2 / 2020) über den Schriftsteller Georges Perros: „Schon als junger Schauspieler (drei Jahre an der Comédie-Française, bevor er diesen Beruf aufgab) war Perros, wie er öfter erzählt, mehr an den Kulissen interessiert – daran, das Theater von dieser anderen Seite her kennenzulernen – als an der Bühne oder dem Publikum; dort wäre vielleicht das Geheimnis, das Wunder verborgen, allerdings sollte man sich scheuen, es aus dieser Verborgenheit grob ans Licht zu ziehen. Und wirklich findet er (wie er im Nachhinein sagt) hinter den Kulissen nichts.“ So ähnlich, aber doch ganz anders muss Eleonore Schilha irgendwann empfunden und gehandelt haben.
Auch sie wechselte die Perspektive – vielleicht aus den gleichen Beweggründen -, hat aber anscheinend, zum Unterschied von Perros, hinter den Kulissen einiges, wenn nicht gar sehr viel gefunden. Denn sie ist geblieben, nicht nur auf dem Inspizientenposten, sondern, auch das ein Unterschied zu vielen anderen Theatermenschen, viele Jahre lang am gleichen Theater, und sogar an einem der besten in Bayern. Sie war in der Spielzeit 1993/1994 über die Bühnen in Münster und Kaiserslautern mit ihrem Mann, dem Schauspieler und Regisseur Friedrich Schilha, auch ein Deutscher aus Rumänien, nach Ingolstadt gekommen.
1998 hat sie einem Zeitungsmenschen offenbart: „Wenn ich nicht in Rumänien geboren wäre, wäre ich Managerin geworden.“ Mit Management hat tatsächlich auch die Arbeit einer Inspizientin zu tun. Und dazu gehört noch eine gesunde Portion technischer Sachverstand. Ein Stück wird zwar von Regisseuren und Choreographen mit einem Theaterensemble einstudiert. Ihnen gehört die Probezeit. Aber wenn die Aufführung mit Publikum im Saal beginnt, schlägt die Stunde der Inspizienz, damit alle für die Zuschauer unsichtbaren Fäden zu einem gelungenen Theaterstück zusammenlaufen. 27 Spielzeiten lang hielt Eleonore Schilha so manches zum Davongaloppieren neigende Ensemble in Zaum. Ein bewegtes Theaterleben ohne Rampenlicht. „Das wollte ich so“, wird sie in einem Zeitungsartikel zitiert.
Ein Theatermensch durch und durch, der beide Seiten der Kulissen mit all ihren Facetten kennt: das ist Eleonore Schilha. Jetzt sagt sie leise Servus und verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Das Publikum – ausgenommen eingefleischter Theaterinsider - hat sie nie gekannt und wird sie, nach seiner Rückkehr aus der Coronaverbannung auch nicht vermissen. Umso mehr aber die Schauspieler und Techniker am Stadttheater Ingolstadt.
Anton Potche

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