Samstag, 31. Oktober 2026

Oktober 2026 - Giarmata in den Medien

 
Ärztliche Untersuchung
aus ZIUAdeVEST.ro, Timişoara / Temeswar; 01.10.2026
Das Rathaus in Giarmata gibt bekannt, dass für den nächsten Tag im Kulturheim von Cerneteaz Darmkrebsuntersuchungen für Personen im Alter zwischen 50 und 74 Jahren sowie Vorsorgeuntersuchungen auf Lebererkrankungen für Personen ab 18 Jahre durchgeführt werden. Die Untersuchungen sind kostenlos.

Start în Divizia A – Start in der A-Liga . . .,
aus ClaudiuMihălceanu – FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 02.10.2026
. . . aber nicht die Fußballer, sondern … die Handballerinnen. Dazu schreibt Giarmatas Bürgermeister Claudiu Mihălceanu auf FACEBOOK: „Jetzt beginnt die wahre Herausforderung, das erste Heimspiel in der A-Liga gegen CSM Oradea. Die Handballerinnen brauchen unser aller Unterstützung auf der Tribüne. Kommt, zeigen wir den Mädels, was es heißt, zuhause in Giarmata zu spielen! Ich erwarte euch am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle, um sie zu unterstützen und Atmosphäre zu kreieren!“
+ + + Schad, dass ich nemmi dort sin. Ich hätt sogar bei Basfliglhorn ausgegrabt un Attack geblos. Die A-Liga is eigentlich die zwatt rumänisch Liga. + + +

Zukunftsverkehr
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 08.10.2026
Das Rathaus Temeswar hat eine Studie zur Analyse des Verkehrs im Munizipium und den dazu gehörenden Ortschaften der Metropolitanzone in Auftrag gegeben. Ungefähr 2000 Einwohner aus den Ortschaften Becicherecu Mic, Bucovăț, Dudeștii Noi, Dumbrăvița, Ghiroda, Giarmata, Giroc, Moșnița Nouă, Orțișoara, Parța, Pișchia, Remetea Mare, Săcălaz, Șag, Sânandrei und Sânmihaiu Român sollen befragt werden. Die Fragen beziehen sich auf das Jahrzehnt 2035 – 2045. Die Studie kostet 1,75 Millionen Lei und wird vom 12. Oktober bis zum 12. November 2026 durchgeführt. 
+ + + Des gebt e echti Schau in die Zukunft. Ich sin jetz schun neigeerich, wie die Leit sich ehre Verkehr in un um die Stadt vorstelle. Wohn un Pheer gebts noo bestimmt kooni meh. + + +

Eine traurige Geschichte
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 13.10.2026
(Es war am 11. Oktober. Ich saß um 18 Uhr vor dem Fernseher und schaute mir wie jeden Tag die Nachrichten auf TVRi (TELEVIZIUNEA ROMÂNĂ Internațional) an. Eine mit Handy aufgenommene Szene zeigte bei einer Kurznachricht sich prügelnde Zuschauer in einer Sporthalle während eines Juniorinnen-Handballspiels. Die übermittelte Nachricht sollte das schlechte Beispiel, das Eltern während einer Sportveranstaltung für ihre Kinder abgaben, zeigen. Erst zwei Tage später konnte ich auf SportTim.ro einen ausführlichen Bericht über das Vorgefallene lesen. Der (nicht genannte) Autor stieg gleich ohne Umschweife in die Problematik des Handballs im Kreis Temesch ein: „Der Temescher Handball hat sich am vergangenen Sonntag total lächerlich gemacht in einem typisch rumänischen Fall, der bereits landesweit zur Gewohnheit wurde. Auf der Haupttribüne der Sporthalle mit dem im Handball legendären Namen Constantin Jude haben Eltern der Mädchenmannschaften eine Schlägerei ausgetragen. Ein ganz gewöhnliches Meisterschaftsspiel von Mädchen im zarten Alter der gymnasialen Juniorinnengruppe 3 (13 & 14 Jahre alt) artete in eine Box-Gala der schlechtesten Qualität vor den Schülerinnen von LPS Banatul und CSC Millenium Giarmata, die ihren Augen nicht trauten, aus. Die Mädchen spürten aber, dass sie Opfer des Landesprojekts »du hast sie genau so, wie du sie erziehst« wurden. Der Vorfall kam auf den Tisch der Disziplinarkommission des Rumänischen Handballverbandes und es gab drastische Sanktionen für die Schiedsrichter, Delegierte und … die Mannschaften.
+ + + Warum die Mädchen aber gleich 21 Spiele nicht zuhause antreten dürfen, will mir nicht einleuchten, wo die erwachsenen Protagonisten auf dem Spielfeld doch nur mit je drei Etappen Sperre davonkamen … Und die Raufbolde? Die waren ja in den Nachrichten. Das dürfte Ruhm und Ehre genug sein. + + +

Krise in der Automobilindustrie erreicht Giarmata
aus ZIUAdeVEST.ro, Timişoara / Temeswar; 14.10.2026
Der Zulieferer Valio hat auch in Rumänien zwei Standorte – in Mioveni und Giarmata. Christophe Perillat, Generaldirektor der Valio-Gruppe, verlangt von der EU „strengere Regeln bei der Herstellung von Fahrzeugkomponenten in Europa“. Er stellt sich eine europäische Initiative vor, die ihre Produkte unter dem Label „Made in Europe“ produziert und vermarktet. Perillat erläutert, dass die Auslastung der Automobil- und Zulieferwerke in den 27 EU-Staaten zurzeit bei 75% liegt und eine noch kleinere Marge bis zu 70% angestrebt wird. Der Direktor hält fest, dass jeder fallende Prozentsatz bis zu 15.000 Arbeitsplätzen kosten kann. In den kommenden 5 bis 10 Jahren, könnten sogar bis zu 600.000 Arbeitsplätze verloren gehen, sagt der Valio-Chef. Zum Schluss heißt es in dem ausführlichen Bericht: „Für Rumänien kann die Entwicklung der europäischen Situation die Bedingungen für die Autofabriken und -zulieferer beeinflussen. Die gefassten Beschlüsse werden entscheidend für die Teilefertigung sein und bestimmen, in welchem Grad die Produktion in Europa unter der Schutzmarke »Made in Europe« existieren kann.“
+ + + Von der Lage in den zwei rumänischen Werken, wird in dem Artikel nichts berichtet. + + +

Sammlung pflanzlicher Reste
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 23.10.2026
Das Rathaus Giarmata gibt bekannt, dass die Bürger in Giarmata und Cerneteaz ihre pflanzlichen Gartenabfälle zur Abholung oder Abgabe (das ist nicht präzisiert) bereit halten können. In Giarmata beginnt die Sammlung am 28. Oktober und endet am 11. Dezember. In Cerneteaz dauert die Sammlung vom 14. bis zum 21. Dezember.
+ + + Asso, Leit macht eier Gärter scheen! Wann ich uf Bsuch kumm, will ich nicks zu staleere hun. + + +

Hattrick
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 24.10.2026
Fußball – D-Liga – Timiș / Temesch - 10. Spieltag
AS FC Unirea Jimbolia - CSC Millenium Giarmata 0:4 (0:1)
Torschützen: Caius Marta (Min. 17) und Bogdan Moroșan (Min. 40, 69, 84).
Tabellenplatz: 7 CS Millenium Giarmata 17
+ + + Bogdan Moroșan führt die Torschützenliste mit 14 Toren aus 10 Spielen an. + + +

Torreich
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 25.10.2026
Fußball - Liga V Timiș – Serie II – 10. Spieltag
CSC Avântul Jamu Mare - CS Unirea Cerneteaz 3:4 (2:3)
Tabellenplatz: 9 Unirea Cerneteaz 15

Müllhalden am Straßenrand
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 26.10.2026 
Leser von TION.ro haben sich an die Internetplattform gewendet und mitgeteilt, dass entlang einiger Kreisstraßen wahre Müllhalden liegen. Besonders zwischen Giarmata und Pișchia ist die Situation unerfreulich. Auch der Kreisrat vertritt die Meinung, dass die Montage von Überwachungskameras eine Lösung sein könnte, wenn das Problem rechtlich und finanziell lösbar ist.

TERRA România in Giarmata angesiedelt
aus ZIUAdeVEST.ro, Timişoara / Temeswar; 28.10.2026
TERRA România ist eine Vertriebsfirma von Bau- und Industriemaschinen. Der Ableger der österreichischen Firma TERRA Holding hat jetzt in Giarmata eine neue Niederlassung eröffnet. Um die 2,7 Millionen Euro hat die Mutterfirma hier investiert. Der Leiter von TERRA România, Victor Vasluian, hat zu dem Projekt erklärt: „Der Bedarf an Baumaschinen ist im Westen des Landes dank der Investitionen in die Infrastruktur, Logistik und Industriemaßnahmen nach wie vor groß.“ 

Gemeinderatssitzung
aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 29.10.2020
- Am 29. Oktober fand die standesgemäße Gemeinderatssitzung statt. Alle 15 Räte waren anwesend (online & offline) – nur der Bürgermeister war nicht dabei. Seinen Sitzplatz hatte der Vizebürgermeister Alexandru Bronți eingenommen.
- Es drehte sich wie so oft viel um Grundstücke, meistens um Teilungen.
- Die wirtschaftliche Not in Rumänien beginnt sich auf die Kommunen auszuwirken. Das Organigramm des Bürgermeisters muss bis zum 1. Januar 2027 umgestaltet sein. Von den 52 Arbeitsplätzen im Rathaus sollen noch 43 bleiben. Bei der Polizei wird eine Stelle gestrichen. Der Direktor des ortseigenen Sportclubs verliert seine Stelle als Angestellter des Rathauses.
- Die Pentekostalkirche „Alpha“ hat um eine Hilfe von 121.000 Lei angesucht. Für die „școala duminicală”, wie es im Tagesordnungspunkt heißt.
- Das Gesetz 15/2003 weckt noch immer Interesse bei jungen, bauwilligen Personen. Auf der Wartungsliste sind zurzeit 300 Interessenten eingetragen. 
- Bei einem Tagesordnungspunkt wurde der Abriss von sechs Immobilien diskutiert. In drei Monaten sollen die Bauten verschwunden sein. Die Abrissfirma soll dafür 1.247.622,10 bekommen. Ex-Bürgermeister Bunescu hat diesen Preis beanstandet: „Viel zu teuer – exorbitant. Die Summe nähert sich dem Preis der Demolierung des Dan-Păltinișanu-Stadions – eine sinnlose Verschwendung.“
- Es gab auch eine Wahl von zwei Gemeinderäten in den Verwaltungsrat der Gymnasialschule. Weil die bisherigen Räte dort gute Arbeit geleistet haben, wurden sie wieder gewählt: Luca Bota und Lucian Gligor. Altbürgermeister Virgil Bunescu hat auch seinen Parteikollegen Andrei Berta (PSD) vorgeschlagen. Der hatte aber keinen Bock. 
- Auch Haushaltsänderungen standen auf der Tagesordnung. Gemeinderätin Lenuța Tiuch hat sich die Mühe gemacht, die einzelnen Änderungsposten vorzulesen. Die größte Summe in dieser langen Liste war eine Bereitstellung für den Abbau der Gebäude der ehemaligen IAS: 1.115.000 Lei.

Erweiterung der Firma Hexing in Giarmata
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 30.10.2026
Die chinesische Firma Hexing hat ihre Niederlassung in Giarmata ausgebaut. Das Ziel ist, ein europäisches Zentrum für die Reparatur von Livoltekprodukten aufzubauen. Livoltek, auch eine chinesische Firma, produziert Solarphotovoltaikanlagen wie etwa Batterieserien, EV-Ladegeräte, Solarstraßenlaternen und vieles mehr. Der erweiterte Hexing-Stützpunkt wird folgende Aufgaben haben: „Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten nach dem Verkauf, Vorführungen und Produkttests, Fachausbildung für die Monteure.“ Xiong Huazhen, der Leiter von Hexing Technologies Europe, hat bei der Übernahme der neuen Aufgaben erklärt: „Die Entwicklung dieses Betätigungsfeldes ist ein neuer Schritt in unserem Engagement für Rumänien und den europäischen Markt.“ In der Giarmataer Niederlassung wird zu diesem Zweck auch ein Livoltek Demo Center in Betrieb gehen.
+ + + Mehr als die Fusion zweier chinesischer Betriebe in Giarmata ist das alles nicht. … Wahnsinn, was es aus unsrem Johrmark alles gewwe hot. Un des ohne mei Wenichkeit. Wie is denn so etwas meeglich? + + +
Anton Potche

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