Sonntag, 31. Juli 2011

Juli 2011 - Giarmata in den Medien

ZIUA DE VEST, Timişoara/Temeswar, 6. Juli 2011
Der Giarmataer PDL-Bürgermeister Ioan Delvai will einen Fotovoltaikpark in Jahrmarkt ansiedeln lassen. Seine Argumente: Es entstehen 30 Arbeitsplätze, der Strom aus der Sonne könnte von Einrichtungen in der Gemeinde zu billigeren Kosten genutzt werden und das gesamte Projekt brächte der Gemeinde gesteigerte Einnahmen. Die Gegner des Projekts, sieben von dreizehn Gemeinderäten, argumentieren so: die Investoren sind ihnen nicht bekannt und die Anlage ist für die vorgesehenen 35 Hektar viel zu groß. Ursprünglich war die Rede von nur fünf Hektar. Exbürgermeister Gavril Roşianu (UPSC) vermutet, dass hinter der Sache Delvais „eigene Interessen, mit denen er Wahlkampfpunkte sammeln will“, stecken.
+ + + Der Rosenkrieg geht fröhlich in immer neuen Auflagen weiter. +++

RENAŞTEREA BĂNĂŢEANĂ, Timişoara/Temeswar, 7. Juli 2011
Die Gemeindeverwaltung von Giarmata / Jahrmarkt hat ein EU-Projekt im Wert von 65 Millionen Euro an Land gezogen. Es handelt sich um einen Fotovoltaikpark, für den Bürgermeister Ioan Delvai auch schon einen Standort anvisiert hat. Nur ... Das leidige Thema Machtkampf im Rathaus scheint auch hier als Investitionsbremse oder gar –verhinderung hervorragend zu funktionieren. Sieben Gemeinderäte haben gegen das Projekt gestimmt. Das heißt erstmal Stillstand.
+ + + Wo die Chemie zwischen den Menschen nicht stimmt, kann selbst die Sonne ihre Kraft nicht voll entfalten. + + +

AGENDA.RO, Timişoara/Temeswar, 8. Juli 2011
Die Online-Zeitung widmet in ihrer Serie Lokale Aktualität (Actualitate locală) eine ganze Seite der Gemeinde Giarmata, dem ehemaligen Jahrmarkt. „Giarmata hat den Charme eines gut entwickelten Städtchens“ heißt es bereits in der Überschrift, aber schon der Untertitel deutet auf die ungelösten politischen Probleme der Ortschaft hin: „Die politischen Auseinandersetzungen zwischen den Gemeinderäten können das Leben der Bürger unangenehm beeinflussen“. Ein Beitrag schildert den Zustand der Dorfstraßen und erwähnt auch die nahe am Dorf entlang führende Autobahn. Ein Thema behandelt die Schule. Sie wird renoviert, obwohl die katholische Kirche sie zurückerstattet haben will. Zurzeit lernen 686 Kinder in der Schule. Es wird im Allgemeinen mehr als andernorts investiert, sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Sektor. „Viele Stadtbewohner haben sich in Jahrmarkt Häuser gekauft. Sie haben sie hergerichtet und einige sind sehr schön“, schreibt die Site.
+ + + Ich frag’ mich bloß, was die katholische Kirche mit dem Schulgebäude will. Lasst doch die Kinder in Ruhe lernen. Diese zusammengewürfelte Dorfgemeinschaft hat mit sich selber genug zu tun, um zusammenzuwachsen, da brauchen die Menschen nicht auch noch solche Probleme. + + +  


Schwimmbecken in Giarmata / Jahrmarkt
im Mai 2010
Foto: Ewald Streitmatter
ZIUA DE VEST, Timişoara/Temeswar, 29. Juli 2011
Grün für das Fahrrad heißt die Tour, die seit 2009 vom gleichnamigen Radhaus in Timişoara / Temeswar für Fahrradliebhaber veranstaltet wird. Heuer wird am 31. Juli auf folgender Strecke gefahren: Haus „Grün für das Fahrrad“ in der Circumvalaţiunii-Straße - Giarmata – Cerneteaz - Covaci – Timişoara. Das sind 29 km.
+ + + Am Strand in Giarmata eine Erfrischungspause einzulegen, ist anscheinend nicht geplant. Das wäre bei diesem Zustand der Anlage auch nicht ratsam. + + +




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen