Montag, 19. November 2018

Ein Konzert voller Überraschungen

Johanna und Siegfried Jung als Gastsolisten beim 
Ingolstädter Kammerorchester

Und das soll ein Amateurorchester sein? Chapeau, Chapeau! Ich meine das Ingolstädter Kammerorchester. Ein Klangkörper der auch höheren klassischen und modernen Ansprüchen gerecht wird. Rein musikalisch natürlich. Die 35 bis 40 Streicher werden nach Bedarf von Bläsern und Perkussionisten unterstützt, so dass schnell aus dem Kammerorchester ein kleines Symphonieorchester entsteht, das sich dadurch aus einer umfangreicheren Musikliteratur bedienen kann.

All das war an diesem Konzertabend, 17. November 2018, auf der Bühne des für Ingolstädter Verhältnisse mit seinem großen Angebot an Musikveranstaltungen aller Genres gut besuchten Festsaales im Stadttheater zu beobachten. Zwei Konzertteile bedeuten oft zwei musikalische Welten. So auch hier. Im ersten Teil dirigierte Kathrin Schiele-Kiehn die Symphonie Nr. 1 in g-Moll von Ètienne Nicolas Méhul (1763 -1817). Der Franzose hat 40 Opern und sechs Symphonien komponiert. Seine erste hat den klassischen Aufbau. Die vier Sätze sind dreimal mit den entsprechenden Tempi und einmal mit dem Typ des Satzes überschrieben: Allegro, Andante, Menuetto, Finale: Allegro agitato. Ein ansprechendes und gleichsam anspruchsvolles Werk. Das Ingolstädter Kammerorchester klang in allen vier Sätzen sehr ausgewogen, mit gut geschliffenen schwierigen Passagen und mit sehr sicheren Übergängen. Man spürte regelrecht die viele Probenarbeit, die in dieses Stück investiert wurde. Die Dirigentin Kathrin Schiele-Kiehn strahlte auch bei kniffligen Stellen absolute Ruhe aus, was sich spürbar auf das Orchester übertrug. Es hat sich auch diesmal als positiver Höreffekt ausgezahlt, den Kopfsatz nicht so schnell anzugehen, um den Themen überhaupt eine Wirkungschance zu geben. Im Andante spürte man, dass die Musiker das Aufeinenderhören verinnerlicht haben. Das körperlich ruhige Dirigat wirkte auch hier. Wunderschön das Aufsteigen des Themas aus dem Nichts. Der mit Menuetto gekennzeichnete dritte Satz beginnt mit einem flimmernden Fingerzupfen, dem die Bläser mit schnellen Läufen Paroli bieten. Da schien das ganze Auditorium den Atem anzuhalten. Nein, das war kein Streicher gegen Bläser sondern ein herrlicher Dialog im ¾ Takt. Beim letzten Satz wird in Kritiken oft Rossini ins Spiel gebracht. Von Epigonentum kann aber schon wegen des Altersunterschieds der zwei Komponisten nicht die Rede sein. Da war der Franzose Méhul halt etwas seiner Zeit voraus. Wie dieser Zeitvorsprung musikalisch umsetzbar ist, hat Kathrin Schiele-Kiehn an diesem Abend mit dem Ingolstädter Kammerorchester in überzeugender Manier vorgemacht. Insofern war das alles ein angenehmer erster Konzertteil, aber noch keine Überraschung.

Die sollte sich im zweiten Teil schön langsam andeuten, um schlussendlich zur Wirkung zu kommen. Suite for Strings stand auf dem Programm. John Rutter (*1945) hat sie geschrieben und vier Titelthemen behandelt: A-Roving, I have a bonnet trimmed with blue, O waly waly und Dashing away. Keine Frage. Das ist Ohrwurmmusik. Die Melodien entfalten sich mit dem ersten Ton und du hast immer den Eindruck, das habe ich doch schon einmal gehört. Nur das „wo“ bleibt meistens nebulös. Ist das Klassik oder Moderne? Wurscht, völlig Wurscht. Nur Musik, die man sich unendlich wünscht. Welch tiefgehende Entspannung, wenn bei O waly waly die erste Geige zu schweben beginnt, hoch über dem aufschauenden Orchester – aber ohne jedwede Überheblichkeit. Ein ganz junger Mann, der hier bei den Ingolstädtern am ersten Pult sitzt.


Johanna (Harfe) und Siegfried Jung (Tuba) mit dem
Ingolstädter Kammerorchester

Collage: Anton Potche

Den folgenden Konzertpunkt könnte man mit „Rückkehr in die Heimat“ bezeichnen. Auf dem Programm stand das von Willi März (*1967) komponierte Divertimento für Harfe, Tuba und Orchester. Ingolstadts Konzertbühnen haben in ihrer mehr als hundertjährigen Geschichte quer durch alle Genres schon viel gesehen und gehört – aber das noch nicht: Harfe und Tube gemeinsam als Soloinstrumente. An der Harfe spielte Johanna Jung, eine geborene Ingolstädterin, die in der Donaustadt auch ihre ersten musikalischen Gehversuche wagte, um danach, wie in diesem Geschäft fast schon üblich, in die Fremde gelockt oder getrieben – aus welcher Sicht man es eben sehen will – zu werden. Ihr Weg führte sie zu bekannten Professoren und namhaften Musikwettbewerben, in große Orchester und zum Schluss ans Philharmonische Orchester der Hansestadt Lübeck, um dort die Stelle der Solo-Harfenistin zu übernehmen. Dass es sich bei diesem Konzert um eine „Heimkehr“ handelte, zeigten schon die Umarmungen, die man vor dem Konzert im Foyer des Festsaales beobachten konnte. Johanna war aber nicht allein gekommen. Sie hatte ihren Ehemann dabei, den ebenso umtriebigen wie virtuosen Tubisten Siegfried Jung vom Orchester des Nationaltheaters Mannheim. Gekommen war von München auch der Komponist Willi März, handelte es sich bei seinem Divertimento doch um eine Uraufführung. Es gibt zwar schon eine CD-Einspielung, aber bis dato keine Liveaufführung. Dass es gar nicht so einfach war, zwei Instrumente mit so unterschiedlichen Timbres auf Solistenebene zusammenzubringen, und das auch noch mit einem Ehepaar, wo man doch wisse, „wie schwierig es manchmal schon sein kann, wenn Mann & Frau in einem Auto unterwegs sind“, erzählte der Komponist dem amüsierten Publikum. Mit dem Spaß war es allerdings vorbei, als Kathrin Schiele-Kiehn den Dirigentenstab hob und das Orchester dem Aufruf der Tuba zum Mitmachen folgte. Was Willi März hier für Johanna & Siegfried Jung sowie großes Orchester, also mit Blasinstrumenten und Schlagzeug, geschrieben hat, ist alles andere als leichte Kost, vor allem für die Protagonisten. Die Zuhörer dürfen sich dabei ruhig zurücklehnen und schöne Musik, mit ansprechenden Harmonien und reicher Themenvielfalt, genießen. Toccatina giocosa, Paesaggio und Zwiefacher bilden den Inhalt dieses Musikwerkes. Wie wunderschön diese Musik ist, wie melodiös und vor allem leise die Tuba klingen kann und wie sie von der Harfe regelrecht umsponnen wird – wie in einem märchenhaften Liebesgarn -, das war in diesem Konzert allerdings nicht immer klar zu erkennen. Zumindest dort wo ich saß, kam die Harfe nicht zu der ihr zugeschriebenen Entfaltung, wie das in der CD-Einspielung mit dem Orchester des Nationaltheaters Mannheim vortrefflich gelungen ist. (Paesaggio – Works for Tuba and Orchestra kann über Amazon, eBay und andere Anbieter online bestellt werden.) Eine Überraschung war dieser Auftritt in Ingolstadt aber allemal. Das zeigte der anhaltende Applaus nach dieser Aufführung.

Johanna Jung in der Heimat
Foto: Ewald Streitmatter
Und es sollte der Überraschungen noch nicht genug sein. Das folgende Stück ermöglichte es der Harfensolistin, die bezaubernden Saitenklänge ihres Instrumentes besser zur Geltung kommen zu lassen. Marcel Georges Lucien Grandjany (1891 – 1975), auch er Franzose, hat Aria in Classic Style komponiert. Er war selbst Harfenist, Musiklehrer und Dichter. Harfenmusik hat ja immer etwas Weihnachtliches an sich. Sie passt hervorragend in die Adventszeit. Einen Vorgeschmack auf die kommenden Wochen konnte auch diese Interpretation vermitteln. Wie die Harfentöne die sachte dahinziehenden Streicherwolken umperlten! Ja, das war ergreifend. So ergreifend, dass der Dirigentin sogar der Taktstock entglitt, was aber bestimmt so manchem Zuschauer entgangen sein dürfte, denn sie dirigierte mit gleicher Hingabe, mit präzisem, aber nicht übertriebenem Gestus weiter.

Als letztes Konzertstück stand dann an diesem Abend, dem die größte Überraschung noch bevorstehen sollte, Ionel Dumitrus (1915 – 1997) Rumänischer Tanz Nr. 2 für Tuba und Orchester in einer Bearbeitung von Willi März auf dem Programm. Das von dem virtuosen Tubazungenkünstler Siegfried Jung vorgelegte Tempo war dann doch für den einen oder anderen Musiker im Orchester etwas zu schnell. Ein Trompeter verpasste dabei sogar den Schlussakkord und genehmigte sich einen Soloabschluss, was aber dem gelungenen Gesamteindruck dieses Abends keinen Abbruch tun sollte. Im Gegenteil, live ist live und kein Selbsterlebnisgefühl kann von einer noch so perfekten Konserveneinspielung überboten werden. Von diesem Konzert wird man noch länger in Ingolstadt reden. Dessen bin ich mir sicher.

Genauso wie über die letzten Überraschung dieses Abends. Und die ist wahrlich keine unbedingt erfreuliche. Eine Sprecherin des Orchesters gab bekannt, dass Kathrin Schiele-Kiehn zum letzten Mal am Dirigentenpult stand. Sie war seit dem Gründungsjahr 1964 die erste Dirigentin, die dem Orchester vorstand. Vorher hatten vier Dirigenten den Taktstock weitergereicht. Diese Ankündigung wirkte lähmend aufs Publikum. Das Bedauern war greifbar. Angegebene Gründe sind wie in solchen Fällen immer persönlicher Natur. Als Außenstehender kann man nur die Tatsachen in Kauf nehmen und sowohl Orchester als auch Dirigentin für die Zukunft alles Gute wünschen.

Kathrin Schiele-Kiehn, Johanna
und Siegfried Jung (v.r.)

Foto: Ewald Streitmatter
Um sich aber dann doch noch zumindest beschwingt, wenn auch nicht unbedingt heiter auf den Heimweg machen zu können, spielten Siegfried Jung und das Ingolstädter Kammerorchester noch einmal für das dankbare Publikum den rasanten Schluss des Rumänischen Tanzes Nr. 2. Und diesmal ganz ohne Trompetensoloschluss.

Anton Potche


Montag, 12. November 2018

Seppi und Peppi unterhalten sich über die BGI


Seppi und Peppi sitzen in ihrem Bahnhofscafé.

- Die Stadtratsfraktion der BGI war bei einer Klausurtagung.
- Ist das diese Bürgergemeinschaft Ingolstadt?
- Ja.
- Die sollen ja dem Lösel gut Feuer unter den Arsch machen.
- Ja, was man so hört und liest. Und das könnte sich noch verschärfen. Du weißt ja, wie das ist nach so einer Klausur. Das gibt frischen Wind in die Segel.
- Hängt wohl auch vom Tagungsort ab.
- Na klar. Sie haben in Beilngries getagt.
- Oh, Touristenort im Altmühltal.
- Klar. Und sie bereiten sich schon für die Kommunalwahl in zwei Jahren vor. Wird wohl ’ne heiße Kiste.
- Für so eine Klausur brauchst du doch auch einen entsprechenden Tagungsraum.
- Unbedingt. Die Tagungsinfrastruktur muss da schon stimmen. Mit Erholungs- und Übernachtungsmöglichkeiten, einem guten Restaurant etc., etc.
- Und das alles bietet Beilngries?
- Na klar.  Ist ja ein staatlich anerkannter Erholungsort. Kann man sogar bei Wikipedia lesen.
- Ist ja auch nicht gerade klein, so eine Stadtratsfraktion. Wie viele Stadträte haben die denn überhaupt?
- Vier.
- Vier? Und das ist die ganze Fraktion?
- Ja. Soviel solltest du schon auch von Politik verstehen.
- Versteh ich auch. Was ich nicht verstehe, ist aber, warum die für ihre Klausur bis Beilngries gefahren sind. Das hätten sie doch auch bei einem daheim im Wohnzimmer mit integrierter Essecke machen können.
- Hm, ja, so wäre es auch gegangen.
- Noch einen Kaffee?
- Ja, bitte.

So schön dieser Herbst. Was kann da sinnvoller als ein Wochenende im Altmühltal sein.

Dienstag, 6. November 2018

Ingolstädter Jazzförderpreis verliehen

Den Ingolstädter Jazzförderpreis gibt es seit 1994. Seine Vergabe läutet traditionsgemäß die Ingolstädter Jazztage ein, die zurzeit bis zum 16. November über zahlreiche Ingolstädter Bühnen gehen. Heuer hat Carsten Fuss diesen mit 5000 Euro dotierten Preis bekommen.

Der 25-jährige Musiker wurde 1993 in Ingolstadt in einer Musikerfamilie mit musikalischer Verwurzelung in Siebenbürgen geboren. Sein Großvater leitete dort im Dorf Großscheuern eine Blaskapelle und sein Vater studierte in Klausenburg klassische Posaune. Diesen Weg beschritt auch der Filius. Seine ersten musikalischen Gehversuche unternahm Carsten Fuss im Alter von sechs Jahren am Klavier, um sich dann unter der Anleitung seines Vaters der Posaune zuzuwenden. Nach dem Abitur am Ingolstädter Katharinen-Gymnasiums studierte er im Hauptfach klassische Posaune bei Prof. Wolfram Arndt an der Musikhochschule München.

Obwohl er während seines Studiums in vielen symphonischen Orchestern spielte, blieb er seinen Ingolstädter Landsleuten vor allem als begeisterter Jazzposaunist in Erinnerung. Hier hatte einer seine große Leidenschaft entdeckt und frönte ihr, wann immer Studiums- und nachher Arbeitszeit (zurzeit 2. Posaunist im Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg) es ihm ermöglichten. Das Resultat dieser Liebe zum Jazz war und ist noch immer in höchstem Maße erfreulich. Vor vier Jahren gründete sein damaliger Studienfreund Roman Sladek (auch Posaune) eine Big Band, die bereits zu den bekanntesten Musikgruppen Deutschlands gehört. Ihren sehr guten Ruf erspielte sie sich mit einer gelungenen Melange aus elektronischen Soundeffekten und orchestralem Bigbandsound.

Carsten Fuss war von Anfang an dabei. Und dass seine Freunde von der Jazzrausch Bigband mit ihm den musikalischen Rahmen der diesjährigen Verleihung des Ingolstädter Jazzförderpreises gestalten werden, war natürlich eine Selbstverständlichkeit. Was die MusikerInnen um Roman Sladek im Ingolstädter „Kulturzentrum neun“ am 27. Oktober darboten, klang stellenweise wie Musik von einem anderen Stern. Man hatte oft das Gefühl, in einem Science-Fiction-Film zu sein, nicht als Zuschauer, sondern akustisch und  lichteffektmäßig mittendrin in einer imaginären Handlung. Bemerkenswert diese Ausbalanciertheit zwischen Rhythmusabteilung, elektronischen Klangelementen und gleichsam dynamischen wie virtuosen Bläsersätzen.

Das Techno-Jazz-Orchester hat seinen eigenen Komponisten, sozusagen einen Hauskomponisten: Leonhard Kuhn, ein studierter Mathematiker (das war übrigens Celibidache auch), der weiß, was Präzision und geometrische Formen bedeuten. Diese in richtige Relation zu Tönen gebracht, ergeben Stücke wie Punkt und Linie zur Fläche oder Bruckners Breakdown.

Dieser Auftakt zu den diesjährigen Ingolstädter Jazztagen war bereits ein künstlerischer Glanzpunkt. Carsten Fuss und seine Freunde haben die Messlatte für das Festival in der Stadt an der Donau sehr hochgelegt. Da ist es nur konsequent, wenn heuer in Ingolstadt Musiker wie Gregory Porter oder Jan Garbarek auftreten.
Anton Potche

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Oktober 2018 - Giarmata in den Medien

Volksbefragung in Rumänien
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 02.10.2018
Am 6. und 7. Oktober 2018 findet ein Referendum zum Ändern der Verfassung statt. In einem Aushang teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass gemäß den geltenden Gesetzen Wahllokale im Ort eingerichtet werden.
+ + +  Das war’s dann auch schon. Es wird weder verkündet, um was es sich in der Verfassungsänderung handelt, noch wo die Wahllokale sind. Wer neugierig ist, wird es aber auch so erfahren: Dragnea und seine Ministermarionetten wollen, unterstützt von der orthodoxen Kirche, den Familienstatus „nur zwischen Mann & Frau“ zementieren. Es hat allerdings eine gute Weile gedauert, bis man auch im Westen erkannt hat, dass diese mit der Justiz seit Jahren überkreuz liegenden PSD-Konsorten, durch das Referendum nur von den eigenen Machenschaften ablenken wollen. Noch verrückter ist, dass auch die Nationalliberalen (PNL) bei diesem dreckigen Spiel mitmachen. + + +

Ausschreibungen
aus TION.ro, Timișoara / Temeswar, 05.10.2018
Der Kreisrat Timiș hat bekanntgegeben, dass die Ausschreibung für den Ausbau der Kreisstraße (DJ) 691 auf vier Spuren veöffentlicht wurde. Der Ausbau der Strecke Timișoara - Giarmata soll in zwei Etappen verwirklicht werden und 58.111.906,40 Lei kosten. Für das Projekt sollen auch europäische Gelder fließen. Das beauftragte Unternehmen soll sowohl für die Planung als auch die Ausführung der Arbeiten zuständig sein.
+ + + Bis man von einer Baustelle etwas sehen kann, dürfte also noch ein Weilchen vergehen. + + +

Auch die Überländer spielen in der 3. Liga
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 05.10.2018
Fußball - C4 (Liga III – Serie IV) – 7. Spieltag
CS Millenium Giarmata - CSC Ghiroda und Giarmata Vii  3:2 (2;0)
Torschütze: Călin  (Min. 11), Stupu und Remi Ochea für die Gastgeber sowie Baranyi (Min. 51 und 85) für die Gäste aus Ghiroda und Giarmata Vii / Überland.
Aufstellung CS Millenium:
Tabellenplatz: 8 CS Millenium Giarmata  10
Trainer Răzvan Leucă ist stolz auf seine „junge Mannschaft“ und hofft, noch ein wenig in der Tabelle vorzurücken, um danach „in Ruhe spielen zu können“.
+ + + Giarmata Vii / Überland gehört verwaltungsmäßig zu Ghiroda, so wie Cerneteaz / Zorn zu Giarmata gehört. Die Mannschaft aus Ghiroda / Giarmata Vii ist neu in der dritten Liga. + + +

Sechs beförderte Polizisten in Giarmata
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 10.10.2018
Sechs Polizisten, die in der Gemeinde ihren Dienst ausüben, wurden nach einer Prüfung zu „Ortspolizisten der Klasse III mit hohem Berufsgrad” befördert: Caba Adrian Pavel, Chelariu Vasile Adrian, Ivan Mihai Ioan, Malța Marin George, Negrea Marcel Aurel, Treier Ștefan.
+ + + Felicitări! + + +

Öffentliche Mahnung
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 10.10.2018
Die Verwaltung hat eine Liste mit Bürgern veröffentlich, die ihre Steuerschulden nicht beglichen haben. Das Dokument enthält Namen, Anschrift und Nummer/Datum der Mahnung. Betroffen sind zwei Frauen und sieben Männer.
+ + +  Willkommen am Gemeindepranger. + + +

Mündliche Prüfung bestanden
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 16.10.2018
Folgende Angestellte im Rathaus haben die mündliche Prüfung für eine höhere Einstufung erfolgreich bestanden: Gavrilă Liliana (Abteilung Sozialhilfe), Joacăbine Irina, Paier Maria (Taxen und Steuern), Frățilă Doina (Öffentliche Akquisitionen und Strukturfonds), Vlădău Mirela Angelica (Urbanistik).
+ + + Glückwunsch! + + +

Sieg im Nicu-Moraru-Stadion
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 19.10.2018
Fußball - C4 (Liga III – Serie IV) – 9. Spieltag
CS Millenium Giarmata - CS Ocna Mureș  4:1 (2:1)
Torschütze: George Beloescu  (Min. 3 & 30), Raul Cochințu (Min. 52) und Sinisa Sporin (Min. 90 + 3) für die Gastgeber sowie  Marcel Domșa (Min. 21) für die Gäste.
Aufstellung CS Millenium: NarițaSporin, Buzdugan (89, Gavruță), Cochințu, Covăsală, Ferțu (80, Popan), Călin, Gavrilă, Rosenblum (88, Damian), Beloescu, Ochea (85, Ciubotariu).
Tabellenplatz: 8 CS Millenium Giarmata  13

Punktgleichheit bei besserem Torverhältnis für Millenium II
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 21.10.2018
Fußball - Liga V Timiș – Serie II – 10. Spieltag
Cornești - Millenium II Giarmata  4:6
Unirea CerneteazGloria Uivar  4:1
Tabelle: 4  Millenium II Giarmata  15
              7  Unirea Cerneteaz  15

Kein Trinkwasser in der Leitung
aus RenaștereaBănățeană.ro, Timişoara / Temeswar, 21.10.2018
Wieder unterbricht die Firma Aquatim SA die Wasserzufuhr für Giarmata. Und zwar vom 23. bis 31. Oktober von 9 bis 16 Uhr.
+ + + Immer wieder, immer wieder! + + +

Schornsteinfeger unterwegs
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 22.10.2018
In einer vom Rathaus veröffentlichten Werbeschrift der Firma Hornărit  Coșerit – Pro Air Clean Ecologic wird darauf hingewiesen, dass eine jährliche Kontrolle der Schornsteine per Gesetz verpflichtend ist. Wer sich nicht an die Regel hält, kann mit einer Strafe zwischen 500 und 1000 Lei rechnen.
+ + + In Deutschland wirkt sich diese Handwerksleistung beim Finanzamt Steuern mindernd aus. + + +

Die Pläne für ein Kinderspielplatz im Cartierul Tineretului
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 23.10.2018
Die Pläne für ein Kinderspielplatz im Tineretului-Viertel liegen aus bei der Agentur für Umweltschutz (APM) in Temeswar, B-dul Liviu Rebreanu 18-18A, und können von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 14:00 eingesehen werden. Bis zum 29. Oktober können interessierte Bürger eventuelle Kritikpunkte bei der Behörde abgeben. Auch eine Internetseite steht zur Verfügung: http://apmtm.anpm.ro .

Vergrößerung des Sportplatzes
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 25.10.2018
Am 30. Oktober tritt der Gemeinderat zusammen. 12 Tagesordnungspunkte sind zu bewältigen. Die meisten beinhalten Grundstücksprobleme. Die Grundstückssituation rund um das Fußballstadion und die Sporthalle soll neu geregelt werden. Auch die Kulturagenda steht auf dem Prüfstand. Änderungen sollen vorgenommen werden. Wie immer geht es auch diesmal um die Gemeindefinanzen
+ + + Also mit diesem Stadion würde Millenium in Deutschland keine Lizenz für die dritte Liga bekommen. Als dienstälteste Mannschaft der dritten rumänischen Fußballliga hätten die Jungs um Leucă bestimmt eine ahnsehnlichere Spielstätte verdient. + + +

Erwartungsgemäß
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 26.10.2018
Fußball - C4 (Liga III – Serie IV) – 10. Spieltag
CS Șoimii Lipova - CS Millenium Giarmata   4:1 (1:0)
Torschütze: Denis Rusu  (Min. 24 & 54), Șulea (Min. 47),  und Poiană (Min. 66) für die Gastgeber sowie  Ochea (Min. 80) für die Gäste.
Aufstellung CS Millenium: Narița (Min. 46, Trifon) – Sporin, Cochinţu, Covăsală, GavrilăBuzduganRosenblum (Min. 70, Ferţu), Stupu (Min. 46, Gînju), Ciubotariu (Min. 63, Florin Călin), PopanOchea
Tabellenplatz: 10  CS Millenium Giarmata  13
+ + + Die Lippaer führen seit dem zweiten Spieltag die Tabelle an. +++

Noch immer Punktgleich
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 28.10.2018
Fußball - Liga V Timiș – Serie II – 11. Spieltag
Millenium II Giarmata – AS Liebling  1:3
Jebel - Unirea Cerneteaz  2:1
Tabelle: 6  Millenium II Giarmata  15
              7  Unirea Cerneteaz  15

Wieder Männerhandball in Giarmata
aus SportTim.ro, Timişoara / Temeswar; 30.10.2018
In einem ausführlichen Bericht über den erfolgreichen Giarmataer Frauenhandball im Junioren- und Kinderbereich – es gibt sogar eine Babyhandballgruppe - heißt es zum Schluss: „Eine andere Neuigkeit bei ACS Leu Giarmata ist die Wiederbelebung des Männerhandballs in der Gemeinde nach 25 Jahren. Man hofft mit der Zeit eine Mannschaft zu formen, die auch höheren Ansprüchen genügen kann. In der Temescher Handball-Kreismeisterschaft haben die Jungs um Trainer Gabriel Danciu und Betreuer im organisatorischen Bereich, Valentin Codrea, ihre zwei ersten Spiele gewonnen: 28:22 gegen die Junioren von SCM Politehnica Timișoara und 31:25 gegen Voința Biled. In der Kreismeisterschaft spielen noch HC Giroc, CSM Lugoj und Avântul Periam. Der Verein hat 17 Spieler angemeldet. Elian Apostol ist mit 20 Jahren der jüngste und Cristian Huhurez mit 41 der älteste. […] Man denkt auch an die Anmeldung einer Frauenmannschaft für die Kreismeisterschaft der Seniorinnen.“
+ + + Dieser Webeintrag könnte bei so manchem ergrauten Altjahrmarkter schöne Erinnerungen wachrufen … und vielleicht auch ein Anflug von Bedauern. + + +

Stimmen nach der Ruga
aus FOAIA de GIARMATA, Timişoara / Temeswar; Oktober 2018
Auch diese Ausgabe ist der Ruga gewidmet. Imteressant könnte die Aussage des Vizebürgermeisters Claudiu Mihălceanu sein: „Das war die zweite Ruga, die im Izvor-Park abgehalten wurde. Wir wollen nächstes Jahr den Veranstaltungsort wechseln und ein noch größeres Fest veranstalten.“
+ + + Wann ich gut informeert sin, hot die eerscht Kerweih noh’m Kriech aah net im Park sondern uf’m Sportplatz stattgfunn. + + +

Chronologisches Inhaltsverzeichnis - (2015 - 2019)


d = deutsch
r = rumänisch
M = Mundart (Johrmarker Dialekt)

Video im Text

Video auf YouTube

20  A Ă  a ă  I Π i î  S Ș  s ș  T Ț  t ț  18
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0680 d - Seppi und Peppi reden über die Wahl in Bayern  // Giarmata in den Medien // 15.10.2018                      
0681 d - Politik in Johrmark  // Johrmark (Giarmata) // 22.10.2018
0682 d - Oktober 2018 - Giarmata in den Medien // Giarmata in den Medien // 31.10.2018  
0683 d - Ingolstädter Jazzförderpreis verliehen  // Musik / Muzică // 06.11.2018 - Video auf YouTube
0684 d - Seppi und Peppi unterhalten sich über die BGI // Seppi und Peppi // 12.11.2018
0685 d - Ein Konzert voller Überraschungen  // Musik / Muzică // 19.11.2018 - Video auf YouTube






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