Samstag, 29. Februar 2020

Februar 2020 – Giarmata in den Medien

Betrug
aus ZiuaDeVest.ro, Timişoara / Temeswar; 07.02.2020
Der aus Giarmata stammende C.R., 32 Jahre alt, wurde von der Temeswarer Polizei auf dem Trajans-Platz festgenommen, als er in eine Straßenbahn steigen wollte. Nach dem Mann wurde seit Januar wegen einer Straftat (Raub – tâlhărie) gefahndet.

Von heute auf morgen
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 10.02.2020
Für die Genehmigung eines Nachtraghaushaltes und die „provisorische Investitionsplanung” für 2020 hat Bürgermeister Virgil Bunescu den Gemeinderat von heute auf morgen einberufen. So etwas nennt man in der rumänischen Amtssprache „ședință de îndată“, also Sofortsitzung. Diese Gemeinderatssitzung fand am 11. Februar im Sitzungssaal des Rathauses statt. Der zu diskutierende Nachtragshaushalt für 2019 war eigentlich ein „Überschusshaushalt“ (excedent bugetar). Da waren vom Vorjahr einfach mal 16.195.963,39 Lei übriggeblieben. Von dieser Summe sollen jetzt 5.184.000 Lei für „Weiterentwicklungsmaßnahmen“ hergenommen werden. 30 Projekte sollen mit diesem Geld angestoßen oder fortgesetzt werden. Alles ist schön säuberlich aufgelistet.
+ + + Bis dahin stimmt alles. Jetzt muss es nur noch ausgeführt werden … Also wenn ich  denke, was im Ingolstädter Stadtrat schon so alles beschlossen wurde … Und Politik bleibt Politik – hier wie dort. + + +

Neue Busverbindung
aus ZiuaDeVest.ro, Timişoara / Temeswar; 12.02.2020
Die Temeswarer Verkehrsgesellschaft STPT hat zwei neue Linien in ihren Fahrplan aufgenommen. Eine der Routen ist Timișoara-Cerneteaz-Giarmata-Timișoara.
+ + + Irgendwann wird auch Giarmata ein Vorort von Timișoara sein. + + +

Haushalt 2020
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 17.02.2020
Die Gemeinde hat einen Haushaltsplan für 2020 veröffentlicht, der nur Projekte beinhaltet, die „aus eigener Kraft“ finanziert werden können. Die eingeplanten Einnahmen sollen sich auf die stolze Summe von 22.156.000 Lei belaufen. Dem stehen aber auch geplante Ausgaben von 38.352.000 Lei gegenüber. Diese werden wie auch die Einnahmen detailiert aufgeführt. So fallen zum Beispiel für allgemeine öffentliche Dienste (servicii publice generale) 6.411.000 Lei an; für Verteidigung, öffentliche Ordnung und nationale Sicherheit sind 2.489.000 Lei vorgesehen; die Ausgaben für Soziales und Kultur belaufen sich auf 13.802.500 Lei (hier erscheint bei der Unterkategorie „Öffentliche kommunale, städtische und munizipale Bibliotheken“ die Zahl 0 (Null), während für die Unterstützung der Kirchen 400.000 Lei vorgesehen sind und für weitere religiöse Dienste (servicii religioase) noch einmal 512.000 Lei zur Verfügung stehen; für öffentliche Dienstleistungen und Entwicklung, Wohnungen, Umweld und Wasser stehen 8.859.500 Lei zum Abrufen bereit; wirtschaftliche Vorhaben (acțiuni economice) sollen mit 6.790.000 Lei abgesichert werden. Diese Posten sind in viele Einzelausgaben unterteilt und unterstreichen, warum die Verwaltung im Haushalt für dieses Jahr ein Defizit von 16.196.000 Lei eingeplant hat.
Mit dem Haushaltsplan hat die Gemeinde auch eine Investitionsliste für 2020 veröffentlicht. Darauf sind rund 100 Projekte angeführt, zum Teil schon in der Ausführung und andere noch im Stadium eines Planfeststellungsverfahrens. Es sollen aber auch ganz neue Bau- und Infrastrukturmaßnahmen angeschoben werden. Für alle angedachten Projekte stehen 23.909.000 Lei zur Verfügung. Davon sollen zum Beispiel für den Kauf eines Grundstückes und des darauf stehenden Gebäudes (auf dem Gelände der ehemaligen IAS - Staatsfarm) 910.000 Lei ausgegeben werden. Für die Restauration des Prinz-Eugen-Brunnens und seines Umfeldes sind 530.000 Lei vorgesehen. Der Weiterbau der Schule soll mit 5.700.000 Lei bewerkstelligt werden.
+ + + Ich kann mich erinnre, wie ich uf Deitschland kumm sin un wie die Kuh vorm neie Tor gstann hun, hot mer e Landsmann erklärt: In Deitschland musst der Schulde mache, noo wertschafst gut. Un wirklich, eines Tages hatt ich se ghat, die Schulde. Norr forrwas ich noo gut gewertschaft hun, hot sich mer bis heit net erschließe wolle … wie der Kuh vor’m neie Tor. + + +

Baldiger Baubeginn
aus TimișPlus.ro, Timişoara / Temeswar, 17.02.2020
Laut Kreisratsvorsitzendem Călin Dobra sollen die Ausbauarbeiten an dem Autobahnzubringer Timișoara - Giarmata in absehbarer Zeit beginnen.

Gemeinderatssitzung am 27. Februar 2020
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 20.02.2020
Der Gemeinderat wird für den 27. Februar einberufen. Auf der Tagesordnung stehen auch heickle Themen. Bei Punkt 1 wird Herr Suciu Flavius Viorel vorzeitig seines Abgeordnetenmandats entbunden. Auf eigenen Wunsch, wie es in der Formulierung heißt: „ca urmare a demisiei“. Bei Punkt 2 soll schon sein Nachfolger, Herr Gaiță Vasile, als Gemeinderat vereidigt werden. Die weiteren 11 Tagesordnungspunkte beinhalten meistens Grundstücksangelegenheiten. Ein Beispiel: Dumitriu Dumitru und Dumitriu Maria wollen von der Gemeinde das bei Hausnummer 97 in der Izvorului-Straße gelegene Grundstück mit 1000² kaufen. Das muss vom Gemeinderat genehmigt werden ... oder auch nicht. Auch der Haushalt 2020 steht zur Debatte sowie der Überschusshaushalt des vorigen Jahres. Dazu veröffentlicht die Gemeinde mehrere Tabellen mit Vorschlägen zur Ausgabe dieses Überschusses von 16.196.000 Lei. Von den für die Kirchen vorgesehenen 400.000 Lei soll die katholische Kirche 80.000 Lei bekommen.

Coronavirus
aus PrimăriaGiarmata.ro, Giarmata / Jahrmarkt, 28.02.2020
Die Gemeinde hat eine Maßnahmenliste zum Schutz vor dem Coronavirus veröffentlicht. Es sind die üblichen auch in Deutschland angeratenen Hygenemaßnahmen.
+ + + Selbstschutz kann das Ansteckungsrisiko minimieren. Wieviel Glück man dabei allerdings haben muss, steht in den Sternen. + + +

 Interview mit dem Bürgermeister
aus FOAIA de GIARMATA, Timişoara / Temeswar; Februar 2020
Bürgermeister Virgil Bunescu sagte in einem Interview zum Thema Reparatur des Kulturheims: „Das ist ein altes Gebäude aus der Zeit der ausgesiedelten Deutschen. Sie haben es vor Jahren gebaut, aber es ist von der Realität überholt und muss an die Bedürfnisse der modernen Bürger angepasst werden. […] Wir wollen aber auch seinen Charme von früher aus ganzem Herzen erhalten. Wir reißen es nicht ab und erhalten seinen traditionellen Charakter. […] Ich hoffe, dass das Gebäude seinem ehemaligen Aussehen sehr ähnlich sein wird. Ich erinnere daran, dass in Giarmata die Deutschen in voller Harmonie mit den Rumänen gelebt haben. Die Deutschen waren sehr ordnungsliebende Menschen, zivilisiert, ihr Dorf liebend. Wir wünschen uns, dass sie sich an ihre Jugend erinnern, wenn sie als Gäste Freunde oder Kollegen besuchen und das renovierte Kulturheim sehen.“ Die Arbeiten am Kulturheim sollen im August dieses Jahres beendet werden.
+ + +  Danke! Mulțumesc! Dankscheen! – Ich sin mer ganz sicher, de Bürgermaaster hot an mich gedenkt, wie er des so scheen gsaat hot. + + +      

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