Freitag, 31. Juli 2026

Juli 2026 – Giarmata in den Medien


Fertige Kanalisation in Giarmata
aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 02.07.2021
Das größte Infrastrukturprojekt in Giarmata und Cerneteaz, Wasserleitung und Abwasserkanal, ist beendet. Jetzt können die Bürger ihre Wohneinheiten ans Gemeindenetz anschließen lassen. Man kann seinen Anschluss in Eigenregie oder vom Handwerker ausführen lassen. Der Antrag muss bei der Firma Aquatim eingereicht werden. Er kostet ca. 85 Lei. Der fertige Anschluss muss dann von der Firma abgenommen werden. Für Grabungsarbeiten auf Gemeindegebiet muss eine Genehmigung vom Rathaus eingenommen werden. Für den Anschluss bekommt der Gemeinderat „keine“ Gebühren. Wer die bekommt, steht nicht im Artikel.
+ + + Wahrscheinlich die Aquatim. So wäre es logisch. Aber ...“

Alt gegen Jung in Cerneteaz

aus deBANAT.ro; Timişoara / Temeswar; 05.07.2021
Die Zorner Fotbaliste
 - stehend zwatti vun rechts
is Frau Lenuta Tiuch

FotoQuelleSaved Pictures
Es ist Tradition în Cerneteaz, dass sich bei Saisonende die ehemaligen und jetzigen Fußballer des Dorfes zu einem Fußballspiel in der „Groapă”, also in der „Kaul“, wie die Cerneteazer ihren Fußballplatz nennen, treffen. Die Initiative zu diesem Dorfereignis lag wie seit Jahren in den Händen der Giarmataer Gemeinderätin Lenuța Tiuch. Es wurde hartnäckig um den Sieg gekämpft und das Endergebnis konnte gar nicht anders ausfallen – 4:4, obwohl die Aktiven mit je einer Mannschaft in der Promoţie Timiș - Seria III Municipal 1 Timişoara und in der höherklassigen Liga V Timiș – Serie II, in der Pause mit drei zu null Toren vorne lagen.
+ + + Is doch scheen, wann merr die Alte ehrt. Die hun in ehre beste Johre sogar mol in der D-Liga gspillt. Un des ware die Torschitze: Ionuț Kalanyos (2), Daian Jivan un Nenad Vlaicov forr die noch Aktive un Laviniu Stănescu, Darius Obreja, Adi Ganea un Cosmin Pleșescu forr die Veterane. + + +

Rezension von Katharina Kilzer
aus ADZ.ro; Timișoara / Temeswar; 11.07.2026
Die ALLGEMEINE DEUTSCHE ZEITUNG FÜR RUMÄNIEN (ADZ) hat eine Rezension des historischen Romans Der Musikant des Sultans (Noack & Block Verlag, Berlin, 2026) von Wolfgang Günter Lerch veröffentlicht. Gelesen und unter dem Titel Dimitrie Cantemir, Vermittler zwischen Orient und Okzident besprochen hat das 146 Seiten umfassende Buch unsere aus Giarmata, ehemals Jahrmarkt, stammende Landsmännin Katharina Kilzer. Der Ich-Erzähler des Romans ist der „Universalgelehrte, der 11 Sprachen beherrschte, seit 1714 Mitglied der Brandenburgischen Wissenschaftlichen Akademie war“, Dimitrie Cantemir. Die geographischen Koordinaten, auf denen dieser Roman fußt, sind Rumänien, damals Fürstentum Moldau, Ukraine, damals Russland und Türkei, damals Osmanische Reich. Die Rezensentin schreibt zu dem Werkaufbau Wolfgang Günter Lerchs: „Die Entscheidung, Cantemir rückblickend selbst erzählen zu lassen, ist wirkungsvoll, birgt aber auch eine Grenze. Der Roman nähert sich seiner Figur mit großer Achtung; dadurch entsteht ein ruhiger, reflektierender Ton, der zur Gelehrtenbiografie passt, manchmal jedoch erzählerische Spannung zurücknimmt.“ Zum Schluss vergisst sie nicht, auf Cantemirs Präsenz in unseren rumänischen Schulbüchern hinzudeuten, die „so in den Geschichtsstunden des Systems im Kommunismus nicht vermittelt wurde.“
+ + + Des gfallt mer, weil oons vun de Bicher, die wu ich vor meiner Ausreise aus Rumänien in e paar Packeder vum Temeswarer Hauptbohnhof aus uf Ingolstadt gschickt hun – des war im Herbst 1984 -, war Dimitrie Cantemir: Beschreibung der Moldau – Faksimiledruck der Originalausgabe von 1771 - Nachwort von Constantin Măciucă; Kriterion Verlag Bukarest, 1973. Un nateerlich steht des Buch heit noch in meim Bicherschrank. + + +

Schweigeminute in der Gemeinderatssitzung

aus PrimăriaGiarmata - FACEBOOK, Giarmata / Jahrmarkt, 30.07.2026
- Die gestrige Sitzung des Giarmataer Gemeinderats hat mit einer Gedenkminute für den ehemaligen Bürgermeister Gavril Roșian begonnen. Der verstorbene Politiker war von 1996 bis 2008 Bürgermeister von Giarmata – drei volle Legislaturperioden.
- Der folgende Sitzungsverlauf benötigte dann anschließend satte 53 Minuten. Die Themen waren die übrigen. Es gab auch dieses Mal Anfragen nach Grundstücken. Eine Firma aus Pitești hätte zum Beispiel gerne ein 40.000 m² umfassendes Grundstück für ihre pharmazeutische Tätigkeit.
- Zum Schluss war es dann gerade der sehr aktive Gegenspieler des Bürgermeisters Claudiu Mihălceanu im Gemeinderat, Andrei Berta (PSD), der dem Rathauschef zu seinem Karrierestart gratulierte. Mihălceanu wurde kürzlich zum ersten PNL-Stellvertreter des Kreises Temesch gewählt. Er bedankte sich schmunzelnd bei Berta und versicherte ihm, dass ihre Scharmützel auch weiterhin dem Gemeinderat erhalten bleiben.
- So soll es auch sein in einem demokratischen Gremium, auch in Rumänien und natürlich in Giarmata … weil schließlich un endlich sin die Johrmarker Musikante jo schun längst iwwer alle Berche. + + +
Anton Potche

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