Mittwoch, 23. Juli 2014

Das Lachen bleibt dir im Hals stecken

Foto: Delagiarmata
Ingolstadt din Germania şi Kragujevac / Crăguiova din Serbia sunt oraşe parteneri. Asta implică şi un schimb bogat de activităţi culturale.

Crăguiova are un petec negru în istoria sa care are de-a face cu ocupaţia germană în cel de-al doilea război mondial. La 21 octombrie 1941 trupe germane au executat peste 2300 de locuitori ai oraşului, printre care 300 de elevi şi 18 dascăli. În memoria acestei crime cumplite, oraşul sârb a creat cu ani în urmă un Concurs de caricaturi antirăzboinice. În cadrul acestui concurs internaţional oraşul Ingolstadt decernează începând din anul 2005 şi un Premiu al oraşului Ingolstadt. Anul trecut premiul germanilor a fost câştigat de caricaturistul sârb Muhamed Djerlek Max.

Anul acesta partenerii din Crăguiova au adus o expoziţie de caricaturi la Ingolstadt. Artişti din diferite ţări europene sunt prezenţi cu câte o lucrare pe cele două panouri de expoziţie din sala de primire a primăriei oraşului de pe Dunăre. 

Colaj: Delagiarmata
Şi patru caricaturi desenate de artişti români pot fi admirate: Chiorean Cornel-Marin (mijloc), Mihai Ignat (sus), Nicolae Lengher (dreapta) şi Doru Axinte (stânga). Privind aceste lucrări cu vădit caracter antirăzboinic, nu numai cele ale românilor, îţi vine într-adevăr să zâmbeşti ici colo. Dar de cele mai multe ori râsul îţi rămâne înţepenit în gât, cum spune neamţul: Das Lachen bleibt dir im Hals stecken.

Foto: Delagiarmata


Expoziţia mai poate fi vizitată până la 26 iulie 2014, la orele de program ale primăriei.

Anton Delagiarmata

Montag, 21. Juli 2014

O mostră de partenariat român-german

Foto: Delagiarmata
Bavarezilor le place să sărbătorească. Ocaziile sunt multiple şi fantezia organizatorilor este nemărginită. (Spiritele critice vorbesc deja de o manie.) Sub genericul Sommertraum zwischen den Brücken – Vis de vară între poduri municipalitatea Ingolstadt a organizat la începutul lunii iulie chiar mai multe acţiuni culturale şi folclorice pe malul Dunării, pe o zonă situată între două poduri.

Foto: Delagiarmata
Unul dintre festivalurile organizate purta numele Fest der Kulturen – Serbarea culturilor şi a întrunit  mai multe organizaţii ale naţionalităţilor conlocuitoare din Ingolstadt, care şi-au prezentat la diferite ştanduri activităţile. Şi Rumänischer Freundeskreis Ingolstadt. e.V. - Cercul românesc de prieteni Ingolstadt  a fost prezent cu un ştand, prezentând vizitatorilor numeroşi diferite materiale tipărite cu informaţii, bunătăţi culinare, piese de artizanat, dar şi o formaţie de dans, venită din Moldova.

Foto: Delagiarmata 
Pe malul Dunării era montată o scenă, unde ansamblul folcloric din România şi-a prezentat programul. Şi cu ocazia acestui festival Cercul românesc de prieteni Ingolstadt a adus un nou aport la intensificarea partenariatului român-german pe plan cultural şi folcloric – o manie destul de plăcute.

Anton Delagiarmata

Mittwoch, 9. Juli 2014

inbrunst

- pamphlepigramm -



vergeudete
hymnensaft
raubt der seleção
die letzte kraft

ingolstadt, 2014
anton potche

Montag, 7. Juli 2014

Kulturlandschaft am Tegernsee

Aus Norwegen nach Bayern. Umziehen. Für ein Leben lang. Geht das überhaupt freiwillig, rein landschaftlich betrachtet? Früher hat das funktioniert. Zumindest bei einem: Olaf Gulbransson. Es gibt nun mal auch in Bayern Landschaften, die einen an die norwegische Heimat erinnern können. Der Tegernsee ist in eine solche Landschaft eingebettet. Und hoch droben auf dem Schererhof hat der norwegische Zeichner und Maler seine zweite Heimat gefunden.

1929 ist der 1873 in Oslo geborene Olaf Gulbransson hierher gezogen. Da war er nicht mehr der Jüngste und in der Kunstwelt ein bekannter Name. Seit 1902 lebte der Karikaturist und Porträtist in München und machte sich als Mitarbeiter der berühmt-berüchtigten Satirezeitschrift SIMPLICISSIMUS einen Namen, der dann 1929 auch zu seiner Berufung als Professor an die Akademie der Bildenden Künste in München führte. Am Tegernsee widmete der sich nie von der Naziideologie distanzierende Gulbransson vorwiegend der Landschafts- und Porträtmalerei. Seit 1966 hat Tegernsee am Tegernsee ein Olaf-Gulbransson-Museum, das viele seiner Zeichnungen und Buchillustrationen zeigt. Der nicht unumstrittene Künstler ist 1958 auf seinem Schererhof gestorben.

Das Museum beherbergt auch Werke (Originals oder Faksimiles) anderer bedeutender Künstler jener Zeit, die für die Unsterblichkeit des SIMPLICISSIMUS stehen. Eduard Thönys (1866 – 1950) Familienverhältnisse (Die Kathi hat’s gschafft – vo’ mein Vadern hot sie’s Kind, vo’ mir wird’s zahlt un vo’ insern Knecht g’heirat’.) erheitern den Betrachter, während Erich Schillings (1885 - 1945) Divisionen des Todes in Flandern uns besonders heuer an den Beginn des schrecklichen Krieges vor 100 Jahren und vor allem an die Propagandamaschinerie der Kriegstreiber (der sogar der SIMPLICISSIMUS erlag) erinnern.  

Schlendert man bergauf und bergab durch die Straßen um den Tegernsee, so trifft man auch auf so manche Zeugnisse gelungener Handwerkskunst, Glaubenskunst oder Volkskunst, die nicht unbedingt an berühmte Namen gebunden sind. Das können mal ein an die Rostkunst Alf Lechners erinnernder Hirsch, ein Kreuz an der Hauswand oder auch hagere, an Thomas Hassler, den Riesen vom Tegernsee, gemahnende Steinmännchen am Bergbach sein.

Wer um den Tegernsee wandert trifft auch auf andere Zeugnisse deutschen Kulturlebens. Es waren nicht nur bildende Künstler, die hier Kreativkräfte tankten, der Hektik des Stadtlebens zumindest für eine gewisse Zeit zu entsagten versuchten oder gar vor politischem Ungemach flohen. Der Berühmteste ist wohl Thomas Mann (1875 - 1955). Er wurde schon als Fünfjähriger von seinen Eltern nach Wildbad Kreuth mitgenommen. Dass Thomas Manns letzte große Liebe, der Kellner Franz Westermeier, auch vom Tegernsee stammte, ist aber wahrscheinlich dem reinen Zufall zuzuschreiben. Weitere Literaten, die hier mehrere Jahre ihres Lebens verbrachten waren die beiden Ludwigs, Thoma (1867 - 1921) und Ganghofer (1855 - 1920).

Auch weniger bekannten Autoren wie etwa dem Heimatdichter Karl Stieler (1842 – 1883) kann man auf Spaziergängen um den See begegnen. Ein Denkmal am Leeberghang in Tegernsee erinnert an den Dichter, der auch Mundartgedichte geschrieben hat. Er muss ein stark romantisierender Geist gewesen sein, sonst wären wohl kaum Verse wie diese seiner Feder entsprungen: „Als ich zur Alm kam und vom steilen Grat/ Ins Felslahr stieg den alten kühnen Pfad,/ Da stand die Sennerin im Wiesengrunde/ Und jauchzt’ empor, die Hand am roten Munde./ Und wieder trat ich in die Hütte ein;/ Mir war zu Sinn, als wär’ sie doppelt mein:/ Dies ruß’ge Dach und dies Gerät, das blanke,/ Dazu das Mägdlein, das gelockte, schlanke,/ Der Hausaltar mit den geweihten Zweigen .../ Als wär’ dies Leben nun erst ganz mein eigen.“ (Im Dialekt aus der Sammlung Ein Winteridyll).

Aber durch die Blicke runter von den Bergen auf die langgezogene Seelandschaft ließen sich nicht nur Künstler inspirieren, sondern auch Großkopfete konnten dieser Gegend etwas abgewinnen. 1822 weilten hier Zar Alexander I. von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich und König Max von Bayern. Die beiden Monarchen waren auf dem Weg zum Kongress von Verona.

Die Kulturlandschaft am Tegernsee ergänzt sich vorzüglich mit der Naturlandschaft dieser Region. Eine Einkehr in einem Museum oder das kurze Verweilen an dem ein oder anderen Kunstwerk im öffentlichen Raum können für so manchen Urlauber eine Bereicherung darstellen, an der er noch lange nach seiner Rückkehr in den Alltag zehren kann.

Anton Potche


Montag, 30. Juni 2014

Juni 2014 – Giarmata in den Medien

RENAŞTEREA BĂNĂŢEANĂ, Timişoara / Temeswar, 03.06.2014
„Die Lokalpolizei ist entschlossen, den Kampf mit der Firma aus Giarmata fortzusetzen”, kann man in der Zetung lesen. Jetzt hat das Temeswarer Bürgermeisteramt sogar eine neue Verordnung veröffentlicht, die besagt, dass falsch geparkte Autos nur von von der Stadt bestellten Abschleppdiensten abgeschleppt und nur auf bestimmten Plätzen abgestellt werden dürfen.
+ + + Man versucht auf allen Wegen, den Aktionskreis der Gelben Engel aus Giarmata einzuengen. (Übrigens: Bei verunglückten Formulierungen wie "von von" sprechen die Rumänen von einer "cacofonie".) + + +

SPORTTIM.RO, Timişoara / Temeswar, 05.06.2014
Munizipalmeisterschaft – Serie I – 14. Spieltag
Ripensia II - Millenium Giarmata II  0:1
Tore: Răzvan Leucă (Spielertrainer)
Tabelle: 1 Millenium Giarmata  II  49 Pk
+ + + Millenium II wird ab der nächsten Saison in der Liga V spielen und dort auf Cerneteaz treffen. Ein echtes Lokalderby, weil Cerneteaz zu Giarmata gehört. + + +

SPORTTIM.RO, Timişoara / Temeswar, 06.06.2014
Liga III – Serie C4 – Playoff – 20. Spieltag
Vulturii Lugoj - Millenium Giarmata  2:0
Nuova Mama Mia Becicherecu Mic - FC Hunedoara  3:2
FC Caransebeş – Pandurii II Târgu Jiu  3:2
Tabelle
1
FC Caransebeş
40
2
Nuova Mama Mia Becicherecu Mic
39
3
FC Hunedoara
25
4
Pandurii II
24
5
Vulturii Lugoj
20
6
Millenium Giarmata
20
+ + + Diese Playoff-Runde ist wohl die schwärzeste Serie, die Millenium in seiner Vereinsgeschichte gespielt hat. + + +

SPORTTIM.RO, Timişoara / Temeswar, 14.06.2014
Liga V – Serie II – 24. Spieltag
Deta  - Unirea Cerneteaz   7:2
Tabelle: 4  Unirea Cerneteaz  52 Pkt.
+ + + Die Hitze scheint den Zornern nicht zu bekommen. + + +

RADIO TIMIŞOARA – DEUTSCHE SENDUNG, Timişoara / Temeswar, 17.06.2014        
Donauschwaben aus Kanada und den USA weilen zu einem Besuch im Banat. Die Gruppe hat auch Giarmata besucht.
+ + + In de 1920er Johre hat mei Oma aah schun de Pass forr uf Amerika fahre ghat. No is des Ganze iwer Naacht ingstellt wor. Schaad! Vleicht wär ich jetz aah bei dee Amerikoner dabei: de Antony aus Baltimore odder so ähnlich. + + +

GAZETA DE VEST, Timişoara / Temeswar, 18.06.2014
Die einzige Fußballmeisterschaft Rumäniens für Kinder bis 8 und 9 Jahre wird im Westen Rumäniens ausgetragen. Auch die Mannschaft von AS Leu Giarmata ist dabei. Die Tournierspiele finden in Temeswar statt und die Giarmataer spielen in einer U8 -Gruppe mit Unirea Sânnicolau Mare, AS Peciu Nou und CFR Simeria.
+ + + Hai Giarmata! + + +

SPORTTIM.RO, Timişoara / Temeswar, 23.06.2014
In Temeswar wurde der United Summer Cup für kleine Fußballer der Jahrgänge 2004, 2006 und 2007 ausgetragen. Auch AS Leu Giarmata stellte unter der Betreuung von Răzvan Leucă zwei Mannschaften der Jahrgänge 2007 und 2006. Besondere Vorkommnisse: Die Jahrmarkter Jungen des Jahrgangs 2006 besiegten LPS Banatul mit 3:0, verloren das Spiel aber am grünen Tisch, weil der Trainer von AS Leu drei Spieler einsetzte, deren Alter er nicht nachweisen konnte.
+ + + Früh übt sich, wer ein Meister werden will – auch im Schummeln. Die Buben habe das bestimmt ganz genau registriert. + + +

VOCEA TIMIŞULUI, Timişoara / Temeswar, 26.06.2014
Seit 2009 finden im Banat Fahrradtouren für Amateure und Profis statt, die unter der Losung „Grün für Fahrräder” veranstaltet werden. Die für den 29. Juni vorgesehene Fahrt ist bereits die dritte in diesem Jahr. Sie führt über folgende Strecke: Str. Circumvalaţiunii – Galeria 1 – Calea Lipovei – Dumbrăviţa – Giarmata – Pişchia – Lac Pişchia – Murani – Pişchia – Giarmata – Dumbrăviţa – Timişoara. Das sind um die 37 km.
+ + + Drum bun!  + + +

TION.RO, Timişoara / Temeswar, 27.06.2014
Die Temescher Polizei war mit ihren Radarfallen im Kreis unterwegs. Der dreisteste Autofahrer ging ihnen in Giarmata in die Falle. Ein 57-Jähriger fuhr mit 127 km/h durch die Ortschaft. Das brachte ihm eine fette Geldstrafe und drei Monate ohne Fahrschein ein.
+ + + Wie die Fizigoie noch gfahr sin, war so etwas gar net meeglich. + + +


RADIO TIMIŞOARA, Timişoara / Temeswar, 27.06.2014
In einer Sendung zum Fischereiwesen im Banat war zu erfahren, dass aus einem Betrieb in Giarmata jährlich 200 Tonnen Fisch, Störe und Forellen, auf den heimischen und internationalen Markt gelangen. Das ist für Rumänien einmalig und man spricht sogar von einer Produktionserhöhung auf 400 Tonnen.
+ + + Fisch vun der Marke „Giarmata” känne norr gut sein!  + + +

SPORTTIM.RO, Timişoara / Temeswar, 29.06.2014
Viele Gerüchte kursieren um Millenium Giarmata. Wird die Mannschaft noch in der C-Liga spielen können? Es soll noch immer Zahlungsrückstände an die Spieler geben. Auch von anderen Schulden ist die Rede. Sicher ist nur, dass die Mannschaft sich zum ersten mal am 4. Juli zum Training trifft.
+ + + Hat Becali schon vergessen, wer zu ihm stand, als man ihn eingelocht hat? Der könnte doch auch im Gefängnis einen Überweisungsschein an die Giarmataer ausfüllen. Vielleicht 1 Million Euro? Das würde ihn bestimmt nicht besonders schmerzen – ich meine den Verlust von einer Million.  + + +

FOAIA de GIARMATA, Timişoara / Temeswar, Juni  2014
In Arad wurde zum sechsten Mal die Gala zur Verleihung der vom Journalistenverband des historischen Banats gestifteten Preise abgehalten. Unter den Preisträgern befanden sich so bekannte Namen wie Helmuth Duckadam, Ion Marin Almăjan oder Petrică Moise. Der Giarmataer Bürgermeister Virgil Bunescu war als Ehrengast geladen.
+ + + Warum ihm diese Ehre zuteil wurde, wird nicht berichtet. + + +
Maria Daniela Tamaş wird als eine der Vorzeigeschülerinnen der Giarmataer Schule vorgestellt und mit dem Satz zitiert: „Giarmata ist meine Heimatgemeinde, dort wo meine Träume gewachsen sind und wo ich zum ersten Mal das blaue Himmelsgewölbe erblickte.”
+ + + Schön gesagt, aber nicht verwunderlich, denn Maria hat schon an mehreren Rumänischolympiaden teilgenommen. + + +